Das Leben eines Führer der Revolution in Nepal ist in Gefahr-

Freiheit für den Genossen Gaurav !

Bericht aus Berlin:

Als am 20. August Herr Chandra Prakash Gajurel ,auch als Genosse Gaurav bekannt durch die indischen Behörden verhaftet wurde ging durch die Welt eine welle der Empörung. Die VWBW (Europa)rief zu einer Kampagne für die Freiheit des Genossen auf.
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posdamerplatz_gaurav_kundgebung
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Wir, die Ortsgruppe Berlin , haben uns dieser Kampagne angeschlossen. Innerhalb weniger Tage wurden über 200 Unterschriften, teils von bekannten Personen, wie z.B. Herrn Gerhardt Löwenberg, einen kommunistischen Widerstandskämpfer aus der Nazizeit, oder Rechtsanwälten und Journalisten, gesammelt und von zwei Delegierten an eine Mitarbeiterin des indischen Botschafters übergeben. Sich der Vielzahl von international anerkannten Menschenrechtsverletzungen durch die indischen Behörden bewusst, hielt die Botschaftsmitarbeiterin die Delegation für Vertreter von Amnesty International. stresemannstreet_in_berlin_demo_for_gaurav Obwohl die Delegation nicht von Amnesty war, konnte sie das Gewissen dieser Mitarbeiterin nicht beruhigen, den auch sie kam um ihr mitzuteilen , dass die Öffentlichkeit auch in diesem Land sich sorgen um das Leben von Herrn Chandra Prakash Gajurel mache ,die indische Regierung für seine körperliche Unversehrtheit verantwortlich halte und von Ihr fordert ihn freizulassen. Die Botschaftsmitarbeiterin wurde auch darauf hingewiesen ,und gebeten dies weiterzuberichten , dass viele Menschen die Vorgehensweise der indischen Regierung in dieser Sache mit grosser Aufmerksamkeit verfolgen und im gegebenen Fall , sollte Herrn Gajurel ausgeliefert werden, das Ansehen der indischen Regierung in den Augen der Menschen weiter sinken würde.

posdamerplatz_gaurav_demo Obwohl dies eine wichtige Aktion war , war es keinesfalls die Einzige. Es gab gute Rezonans und viel Interesse sowohl an dem Prozess als auch am Volkskrieg in Nepal. Einige Cafes und Kleinläden in Kreuzberg zeigten ihre Unterstützung indem sie im Schaufenster für die Kundgebung warben und Geld spendeten. Innerhalb weniger Tage wurden ca. 4000 Flugblätter von den AktivistInnen verteilt und viele Diskussionen geführt.
Am Donnerstag den 18/09/03 fand eine Kundgebung vor der indischen Botschaft statt, an der sich über 25 Menschen beteiligten. Die Protestkundgebung dauerte über eine Stunde. Während dieser Zeit wurden Flugblätter verteilt und Parolen gerufen. Nach der Kundgebung wurde eine Spontandemonstration von der Botschaft über Potsdamer Platz, wo eine Zwischenkundgebung statt fand , bis zum Heinrich Platz (Kreuzberg) durchgeführt. Während der Demonstration wurden die Reden auf türkisch und deutsch gehalten, was den internationalistischen Charakter wiedergab. Auch die Parolen wurden in verschiedenen Sprachen gerufen. Unter anderen:" Free Free Free comrade Gaurav" , "Imperialisten und Reaktionäre Hände weg von Nepal","Yoldas Gaurav`a Özgürlük" was Freiheit für den Genossen Gaurav bedeutet.

Zum wiederholten Mal hat sich gezeigt, dass viele Menschen das Weltgeschehen mit grossem Interesse mitverfolgen und bereit sind gegen jegliche Ungerechtigkeit sich aktiv einzusetzen. Wir halten es für wichtig zu betonen , dass die Erfahrung zeigt, dass die Menschen bereit sind gegen die Ungerechtigkeiten sich einzusetzen und es an uns liegt diesen Willen die Möglichkeit zugeben kollektiv in die Tat umgesetzt zu werden.

VWBW Ortsgruppe Berlin

Bericht aus Hamburg:

Hallo, liebe GenossInnen und FreundInnen!
mumia_gruppe_hamburg_ VWBW/Hamburg hat innerhalb von zwei Tagen eine Kundgebung/Demonstration für die Freiheit von Chandra Gajurel zum indischen Konsulat organisiert.gaurav_protest_hh Die Mobilisierung fand hauptsächlich über das Unterschriftensammeln statt. Es haben sich Journalisten, Anwälte, ASTA der HWP...mit Chandra solidarisch erklärt und den Protestbrief unterschrieben bzw. werden selbst einen Protestbrief verfassen und abschicken.gaurav_protest_hh2 Die Auftaktkundgebung fand am Mittwoch den 17-09-03 am Hamburg-Hauptbahnhof statt. Ca. 50 Leute aus der Türkei, Kurdistan, Iran, Afghanistan, Peru und eingeborene Menschen sind gekommen. Auf der Kundgebung wurden neben Beiträgen zur Situation in Nepal und von Chandra auch Solidaritätsbeiträge von Karawane und Solidaritätsbündnis Free Mumia Abu Jamal gehalten. Insgesamt stieß die Kundgebung auf Interesse bei den zahlreichen Passanten am Hauptbahnhof.

Die Stimmung war kraftvoll und lebendig, insbesondere vor dem Konsulat wurden immerzu folgende Parolen gerufen: "Freiheit für Chandra Gajurel!"- " Free, Free Gajurel!"-
USA und Indien-Hände weg von Nepal!"- USA and India-Hands off Nepal!"-
Freiheit für alle politischen Gefangenen!"- Hoch die internationale Solidarität!"

Kopien der Protestunterschriften sowie Protesterklärungen wurden durch eine Delegation den zuständigen Diplomaten überreicht.

Die Aktion ging von 14:30-15:45 Uhr.

VWBW Ortsgruppe Hamburg


(aus Devrimci Demokrasi, 16.-30. Sept. 2003)
Kampagne für Gaurav gestartet
Der Kampagne, die weltweit mit der Forderung nach der sofortigen Freilassung und der Verhinderung einer Auslieferung von Genossen Chandra Prakash Gajurel (Gaurav), einem Mitglied des Politbüros der KPN (Maoistisch), nach Nepal geführt wird, wurde auch aus Türkei-Nordkurdistan geantwortet.
gaurav_protest_turkey Das Komitee Freiheit für Chandra Prakash Gajurel wurde gegründet und am Dienstag, dem 16. September wurde im Büro des Menschenrechtsvereins (IHD) in Istanbul eine für alle öffentliche Veranstaltung veranstaltet. In dieser Zeit wurde an mehrere Revolutionäre, demokratische Vereinigungen, Personen und Intellektuelle herangetreten und sie wurden aufgefordert, sich an das Komitee anzuschließen und aktiv an dem Kampf teilzunehmen. Außerdem wurde ein Text, der an den Premierminister von Indien gefaxt werden sollte, verfasst und verteilt. Eine Unterschriftenkampagne wurde gestartet. Im Anschluss an diese Aktivitäten wurde am Donnerstag, dem 18. September von den zusammengeschlossenen Vereinigungen eine Pressekonferenz vor dem indischen Konsulat realisiert. Während vor dem Konsulat ein Transparent mit der Parole Freiheit für Gajurel auf englisch und türkisch entrollt wurde, ging eine im Namen der Massen gebildete Delegation in das Konsulat um den verfassten Text mit Unterschriften von mehreren Vereinigungen, Intellektuellen und Künstlern zu übergeben. Die Aktion von den Massen draußen, die auf die Delegation warteten, wurde mit dem Rufen von Parolen weitergeführt. In der Presseerklärung, die vorgelesen wurde als die Delegation zurück kam, wurde betont, dass der Imperialismus und die reaktionäre nepalesische Regierung versuchen ihre dreckigen Spiele, die gegen die nepalesische Kommunisten gerichtet sind, über Indien zu realisieren. Weiterhin wurde gesagt: "Dass ein juristischer Prozess, der in drei Tagen erledigt wird, sich bis heute hinauszögert, zeigt ein realistisches Bild von den politischen Plänen, die von diesen drei reaktionären Ländern geschmiedet werden..." Nach der Presseerklärung wurde die Aktion beendet.(ISTANBUL)


Bericht aus Süd-Thüringen:
gaurav_protest_sthu Am 3. Oktober fand im südthüringischen Zella-Mehlis die zweite Auflage des antirassistischen Fußballturniers "Kicken gegen Rassismus" statt.
In diesem Jahr wurde die Veranstaltung von der Südthüringer Regionalgruppe der Volkswiderstandsbewegung der Welt (VWBW) organisiert. Trotz schlechter Wetterbedingungen fanden sich 8 Teams bestehend aus 6 Spielern sowie zahlreiche Interessierte ein.

Die Veranstaltung wurde mit dem Redebeitrag einer VWBW Unterstützerin eröffnet. Sie unterstrich nachdrücklich die Notwendigkeit des weltweiten Widerstandes gegen die imperialistische Besatzung des Irak sowie die Forderung nach sofortiger Freilassung des nepalesischen Genossen Gaurav sowie aller anderen politischen Gefangenen. Außerdem rief sie zum konsequenten Kampf gegen staatlichen Rassismus und Faschoterror auf. Neben kostengünstiger Verpflegung sorgte VWBW auch für die musikalischer Umrahmung mit internationaler Widerstandsmusik und passend zum Datum der "Deutschland muss Sterben"- Hymne von Slime.

Außer staatlichem Rassismus und rechter Gewalt wurde in diesem Jahr besonders die US- geführte Besatzung des Irak auf mehrsprachigen Flugblättern und Transparenten kritisiert.gaurav_protest_sthu2 Knapp Hundert Unterschriften wurden für die sofortige Freilassung des erst kürzlich in Indien inhaftierten nepalesischen Revolutionärs Gaurav gesammelt. Viele Menschen fragten über die Hintergründe der Festnahme Gauravs und den Volkskrieg in Nepal.
Die Stimmung war bei allen Beteiligten gut und auch die Spiele wurden fair und sauber ausgetragen. Neben VWBW gab es auch Infostände von Roter Hilfe, der anarchistischen Gruppe FURA aus Meiningen, sowie der linken Suhler Jugendgruppe LiNa. An der Veranstaltung nahmen ähnlich wie im letzten Jahr viele unorganisierte Jugendliche und Schüler teil.

VWBW Ortsgruppe Süd-Thüringen