IRAN Der nächste Krieg droht
IRAN Der nächste Krieg droht herausgegeben von WPRM Berlin
Larry Everest on the Growing Danger of War with Iran
Larry Everest speaks on war, media, imp...
--VIDEO ANSEHEN--Larry Everest ÖL, MACHT und EMPIRE- Der Irak und die Globale US-Politik

Besatzung ist keine Befreiung!
Bundeswehr und alle NATO-Armeen:
Sofort raus aus Afghanistan!

afghanistan proteste

Seit dem 11. Sept. 2001 haben die US-Imperialisten die Ereignisse dieses Tages dazu benutzt, um eine lange im Voraus geplante militärische Offensive zu starten. Ziel dieser Offensive ist es eine weltweite US-Hegemonie zu etablieren. Unter dem Vorwand eines sogenannten "Anti-Terror-Krieges" wurde ein Land nach dem anderen überfallen und besetzt. Seit dem Beginn dieser Offensive wurde in mehreren Ländern, Dörfer und sogar ganze Städte in Schutt und Asche gelegt. Hunderttausende von Menschen sind umgebracht worden - die meisten davon Zivilisten.

Die Brutalität dieser Offensive wurde nur übertroffen von der zynischen Heuchelei mit der sie geführt wird. In Afghanistan wurde die mit Hilfe des Westens an die Macht gekommene Taliban-Regierung mit einer vom Westen vollkommen abhängigen Regierung ersetzt. Karzai, der ehemalige Berater eines US-Öl-Multi, wurde als Präsident eingesetzt. Ein fundamentalistischer islamischer Staat mit Scharia-Rechtssytem (religiöses islamisches Recht) wurde eingerichtet und eine Regierungskoalition aus reaktionären Warlords und Drogenbaronen "gewählt". Mehrere Zehntausend NATO-Soldaten, darunter einige Tausend der Bundeswehr, halten diese kriminelle Regierung an der Macht und schützen ihre Opiumfelder, während die Bevölkerung gezwungen wird in einem mörderischen mittelalterlichen Alptraum zu leben. All dies nennen die Herrschenden "Operation Enduring Freedom" ("Operation dauerhafte Freiheit")!

Während alle Großmächte einer Meinung darüber sind, dass sie über die Menschen und Naturressourcen dieser Welt herrschen sollen, stehen sie gleichzeitig miteinander in Konkurrenz. Mit seinem berühmten Satz, "Sie sind entweder auf unserer Seite oder auf der Seite der Terroristen", hat Bush damals unmissverständlich klar gemacht, dass die US-Imperialisten versuchen würden, allen anderen imperialistischen Mächten ihren Willen aufzuzwingen. Mit dem Niedergang der ehemaligen Sowjetunion sei die alte "multi-polare" Welt auch untergegangen. Von nun an würde nur einer das Sagen haben und alleine entscheiden wie die Beute aufzuteilen sei: Widerwilligen drohten drastische Strafen.

Für die damalige Rot/Grün-Regierung war diese Drohung seitens der USA sowohl bedrohlich und ihre Missachtung könnte gefährliche Konsequenzen haben, als auch eine willkommene Gelegenheit den alten Traum von weltweiten Machtansprüchen Deutschlands wieder zu beleben. Sie riefen lauthals "Deutsche an die Front" und sprachen von einer "Landesverteidigung" die "am Hindukusch" beginne. Doch in dem gleichen Atemzug, in dem Schröder den US-Imperialisten die "unbegrenzte Solidarität" versprach, warnte er vor "Abenteuern", an denen sich die Bundesrepublik nicht beteiligen würde: Der kommende Überfall auf dem Irak lag schon in der Luft.

Die Deutsch-Imperialisten sowie ihre Mittäter aus Frankreich und Russland streben nach einer Wiedererrichtung einer "multi-polaren" Welt: Eine Welt in der ihre Interessen und Teil an der Beute "respektiert" wird. Deswegen lehnten sie eine direkte Beteiligung an dem Angriff und der Besatzung des Iraks ab. Und das ist auch der Grund warum die Bundesregierung immer noch die Verlegung der Bundeswehr in die Kämpfe im südlichen Afghanistans ablehnt: Man will dabei sein ohne vollständig in den Sumpf hinein gezogen zu werden. Daher der Versuch Augenwischerei zu betreiben und die Besatzung Afghanistans als eine Art imperialistische Schizophrenie zu verkaufen: Es gäbe das "ISAF-Mandat" zur "Friedenssicherung" an dem Deutschland sich beteilige und getrennt davon die "Operation Enduring Freedom" als Teil des "Anti-Terror-Kampfes" von der sich Deutschland fernhalte (die Beteiligung des KSKs der Bundeswehr daran wird weitgehend von einer Presseblackout begleitet).

Aber wie auch immer dieser kriminelle Raubzug strukturiert wird, haben alle Beteiligten das Blut der Menschen Afghanistans an ihren Händen. Im September/Oktober dieses Jahres wird der Bundestag über eine Verlängerung der Bundeswehr-Beteiligung an der Besatzung des Afghanistans entscheiden. Dazu kann es nur eine Antwort geben: Bundeswehr und alle NATO-Armeen, sofort raus aus Afghanistan!

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g8_germany
Dieser Planet gehört dem Volk und nicht
der G8 und dem Gesellschaftssystem, das sie vertreten!
Stoppt die Angriffskriege und die Zerstörung der Erde –
Kein Angriff auf den Iran!
Für eine Welt ohne Imperialismus!


In der ersten Woche des Juni 2007 sind die Augen der Welt wieder auf ein Treffen der G8 - den Führern der 8 stärksten imperialistischen Mächte der Erde - diesmal in Heiligendamm in Deutschland, gerichtet. Wieder einmal werden die Völker der Welt Zeuge einer schamlosen Vorführung von Heuchelei, verbunden mit einem Hoch auf die Profitmaximierung, der Rechtfertigung brutaler Besatzung und politischer Unterdrückung und wahrscheinlich von unverhohlenen Drohungen neuer Angriffskriege. Die Leute werden zu Recht überall angeekelt sein und zehntausende Menschen werden sich gerechterweise zu einem Protest zusammenfinden.

Wie auch immer die frommen Erklärungen der G8 Führer bezüglich ihrer angeblichen Absichten, der „Armut in der Welt“ oder „dem Klimawandel entscheidend“ entgegenzutreten, aussehen mögen, tatsächlich vertreten sie die Interessen ihres Gesellschaftssystems, des weltweiten Kapitalismus bzw. Imperialismus, welche die wirkliche Ursache für Armut, ökologische Zerstörung und all die anderen Ungerechtigkeiten und Missbräuche sind, welche die Völker der Erde zu ertragen gezwungen werden.

Es ist kaum mehr ein Geheimnis, dass es das unersättliche Streben nach Gewinn ist, das zu einer Situation geführt hat, in der die globale Erwärmung die Grundlagen menschlicher Existenz bedroht. Was sonst erklärt das Wachstum und die Ausbreitung eines Wirtschaftssystems, das ständig fossile Brennstoffe verbraucht, obwohl es bereits seit Jahrzehnten umweltschonende Alternativen gibt?! Was sonst erklärt Jahrzehnte von Kriegen, Invasionen und Besetzungen, deren Ziel die Erlangung und Aufrechterhaltung der Kontrolle über die Energiequellen der Erde ist?! Wie sonst lässt es sich erklären, dass die Führer der G8 nach langen Jahren der Leugnung und Täuschung jetzt zugeben müssen, dass es tatsächlich „ein Klimaproblem“ gibt, aber nicht bereit sind, wirklich notwendige Schritte in die Wege zu leiten, das Desaster der globalen Erwärmung zu beseitigen?! Wie sonst erklärt es sich, dass trotz all der hoch trabenden Phrasen und den “Idealen“ ihrer Reden von „Demokratie“, „Freiheit“ und „wirtschaftlicher Entwicklung“, die Realität immer wieder aus Besatzung, der Unterstützung feudaler Kriegsherren, mittelalterlichem religiösem Obskurantismus, Vergewaltigung, geheimen Gefängnissen, Folter, Todesschwadronen und Verarmung besteht, wie es die brutale Invasion und Besatzung Afghanistans und des Irak beweisen? In der Tat begleiten selbst im „demokratischen“ Deutschland skandalöse Maßnahmen diesen G8-Gipfel. Sie unterscheiden sich kaum noch von denen eines Polizeistaates. Während sie versucht, Putin einen Vortrag über seine Missachtung demokratischer Rechte zu halten, hat Angela Merkels Regierung für die Umgebung des Gipfelstandortes faktisch den Notstand erklärt. Tausende werden mit Massenverhaftung bedroht. Sogar der Körpergeruch von politischen Aktivisten wird gespeichert, um ihre Bewegungen zu verfolgen.

Was sonst erklärt eine Welt voller Armut und Entbehrung für die überwiegende Mehrheit, während eine Handvoll industrialisierter Länder über einen relativ hohen Lebensstandard verfügt?! Wie sonst kann man eine Welt erklären, in der die Hälfte der Menschheit, nämlich die Frauen, systematisch unterdrückt werden. Wir könnten eine wahrlich endlose Liste dieser „was sonst erklärt“ hinzufügen.

Und dennoch wird uns dieses globalisierte Profit-System von den Führern und ihren treu ergebenen Massenmedien als die beste aller Welten und als die einzige Hoffnung verkauft, die tatsächlichen Probleme und das Unheil zu beseitigen, für die sie tatsächlich verantwortlich sind. Um diese unerhörten Behauptungen irgendwie als einleuchtend erscheinen zu lassen, unternehmen die herrschenden Klassen und die sie repräsentierenden G8 Führer alles, um die Welt als Alternative zwischen ihrem Profitsystem und seiner Friss oder Stirb Logik auf der einen Seite und den Kräften des religiösen Fundamentalismus, Obskurantismus und „Terrorismus“ auf der anderen Seite darzustellen.

Lassen wir die Tatsche erst einmal beiseite, dass es in Wirklichkeit ja sie selber sind, die offen und aktiv dort den religiösen Fundamentalismus unterstützen, wo es ihnen nützlich erscheint. Die angebotene Alternative ist falsch. Sie wollen damit die Hoffnungen und die Kämpfe der Völker der Logik des Kapitalismus bzw. Imperialismus unterordnen und uns dazu bringen, das alles zu akzeptieren.

Wir haben tatsächlich die Wahl, uns damit zufrieden zu geben, nur die Symptome zu kurieren, oder die Krankheit selbst zu bekämpfen, uns damit zufrieden zu geben, der „imperialistischen“ Welt der Ausbeutung und Unterdrückung ein „menschliches Gesicht“ zu geben, oder unsere Anstrengungen darauf zu richten, eine „WELT OHNE IMPERIALISMUS“ zu schaffen. Letztere ist die wirklich erstrebenswerte Welt.

Das wird umso dringender angesichts der wachsenden Auswirkungen des globalen Klimawandels, der Verbreitung von Pandemien wie AIDS, der wachsenden Verarmung von immer größeren Teilen der Landbevölkerung auf dieser Erde, der anhaltenden brutalen Inbesitznahme des Irak und Afghanistans, der zunehmenden Unterdrückung im Namen eines „Krieges gegen den Terror“, der ständigen Drohungen der USA, einen Angriff gegen den Iran zu starten, bei dem sogar Atomwaffen zum Einsatz kommen sollen und der massiven Zusammenziehung von Schiffen, Flugzeugen und Truppen im Persischen Golf, um einen solchen Einmarsch durchzuführen.

Die gegenwärtige Herausforderung ist nicht einfach. Wir können ihr nur mit entschlossenem Kampf und auch den notwendigen Opfern entgegentreten. Aber sie ist eine, die wir meistern können und müssen. Im Sinne, diejenigen im gemeinsamen Kampf gegen den gleichen Feind zusammenzuschließen, ruft die Volkswiderstandsbewegung der Welt alle die auf, die eine Welt ohne Imperialismus sehen möchten, sich hier und jetzt zusammenzufinden, um ihre Geschichte selbst zu schreiben.

Nord, Süd, West, Ost: Vereinigt die Volkskämpfe!
World People’s Resistance Movement (Europe)
Internet: www.wprm.org
e-mail: wprm@wprm.org



Revolution in Nepal:
Die aktuelle Situation und Perspektiven für den Volkskampf

Ein Vortrag mit Diskussion mit einem Führer der Kommunistischen Partei Nepals (Maoistisch)
und Mitglied des Verhandlungsteams der KPN (M) mit der gegenwärtigen Regierung in Kathmandu

Im vergangenen April erreichte der Volkskampf in Nepal rund um die Welt die Schlagzeilen, als Hunderttausende in die Straßen von Nepals größeren und kleineren Städten strömten, um ein Ende der Monarchie und der feudalen Sozialverhältnisse, denen sie dient, zu fordern und ihnen ein Ende zu bereiten. Dabei trotzte das Volk die Ausgangssperren der Regierung, Schießbefehlen und den Polizeiknüppeln und -geschossen, die diesen gewaltigen Aufruhr mit nackter Gewalt ersticken sollten. Dieser Versuch scheiterte, und um sein untergehendes Regime zu retten, war Nepals König Gyanendra gezwungen, das diskreditierte Parlament, das er selber zuvor als korrupt und ineffektiv abgesetzt hatte, wieder einzusetzen.

Diese Entwicklungen kamen für viele Leute im Westen überraschend. Das war so, weil die Revolution, die in den 10 Jahren davor in Nepal in Gange gewesen ist, von den etablierten Medien zum großen Teil verschwiegen oder für "terroristisch" erklärt worden ist. In Wahrheit hatte die KPN (M) im Februar 1996 das begonnen, was sie als einen maoistischen Volkskrieg und eine Neudemokratische Revolution mit dem Ziel der Befreiung des Landes und seiner Menschen von Jahrhunderten brutalster Kasten-, Klassen und Geschlechterunterdrückung und der Beherrschung des Landes von ausländischen Großmächten und Institutionen bezeichnet. Sie erklärte, dass ihre grundlegende Strategie die der Mobilisierung der ländlichen Bevölkerung ist, um revolutionäre Stützpunktgebiete auf dem Lande zu errichten, die Städte zu umkreisen und das ganze Land von dieser Basis aus zu befreien. Und sie erklärte auch, dass der Kampf, den die führt, Teil eines revolutionären Prozesses ist, der darauf zielt, Imperialismus rund um die Welt zu beseitigen, und diesem Prozess dient.

Angefangen mit einer Handvoll von Kämpferinnen und Kämpfern hat sie eine mächtige Volksbefreiungsarmee mit 7 Divisionen aufgebaut, die von örtlichen Milizen unterstützt wird, zu denen auch Zehntausende von Menschen gehören. Es ist ein Zeichen des beispiellosen Charakters dieser Revolution, dass mehr als 30% der Befreiungskämpfer Frauen sind. Im Verlauf der vergangenen zehn Jahre haben sich diese Stützpunktgebiete so entwickelt, dass sie sich über mehr als 80% des Territoriums und der Bevölkerung von Nepal erstreckten. Sie werden von Volkskomitees verwaltet, die in den Dörfern gewählt und von der Partei geführt werden. Diese Form echter Volksmacht hat bereits zu dramatischen Veränderungen im Leben der Menschen geführt - sie hat auf Kasten, Geschlechtern und Nationalitäten beruhende Diskriminierung niedergeschmettert und die Last der Unterdrückung und Ausbeutung beseitigt, unter der Nepals Bauern durch Nepals feudale Oberherren gelitten haben. Das ist der Hintergrund und die Basis für den Aufstand in diesem April. Als die KPN (M) einen Waffenstillstand im Kathmandutal erklärte und der Massenbewegung politische Unterstützung gab, war die Tür geöffnet für den Massenaufruhr, von dem die Welt Zeuge geworden ist. Die Parteien des wiedereingesetzten Parlaments und die neu eingesetzte Regierung unterzeichneten eine Vereinbarung mit der KPN (M), die für die Errichtung einer Übergangsregierung, eine Übergangsverfassung und Wahlen zu einer verfassunggebenden Versammlung eintrat. Zusätzlich wurde ein Waffenstillstand zwischen beiden Seiten ausgehandelt. Wahrlich kann gesagt werden, dass der Volkskampf in eine neue und extrem komplexe Phase eingetreten ist. Das Potential für wichtige Fortschritte und sogar den Sieg ist groß. Gleichzeitig nimmt auch die Gefahr von Intrigen und Komplotten, die darauf zielen, den Kampf vom Weg abzubringen und in die falsche Richtung zu lenken, wie auch die Möglichkeit einer offenen ausländischen Intervention zu. Schon jetzt strömen Hunderte von Angehörigen der US-Armee und ganze Lkw-Ladungen von Waffen in dem Versuch ins Land, einen möglichen Gegenangriff zu starten, wie er in Chile und andernorts stattgefunden hat. Die Regierung hat sich geweigert, die von ihr unterschrieben Vereinbarungen einzuhalten, und ruft die KPN (M) dazu auf, sich zuerst zu entwaffnen - d.h. zu kapitulieren.

Ein Sieg oder Scheitern der Revolution in Nepal ist nicht nur von großer Bedeutung für die Menschen jenes Landes oder sogar ganz Südasiens, sondern von gewaltiger Bedeutung für die Menschen auf der ganzen Welt. Die gegenwärtigen Herrscher der Welt beteuern ständig, dass die einzige Wahl für die Menschen die zwischen ihnen und ihrem imperialistischen System oder aber irgendeiner Art von religiösem Fundamentalismus oder anderen rückständigen Ideologien ist. Der Kampf in Nepal zeigt, dass dies NICHT so ist. Es gibt eine Zukunft, die erkämpft werden kann und in der Menschen echte Gleichheit und Befreiung von allen Formen von Aberglauben, Unterdrückung und Ausbeutung, die heute die Welt beherrschen, erfahren können: wahre Emanzipation. Wir fordern jede und jeden, die oder der diesen Kampf unterstützt oder Interesse an ihm und daran hat, mehr über die Revolution in Nepal zu erfahren, dazu auf, diese einmalige Gelegenheit zu nutzen, um aus erster Hand von einem der Führer dieses Kampfes über die aktuelle Situation und die Perspektiven für Fortschritte zu erfahren.

Volkswiderstandsbewegung der Welt
Kontakt: wprm@wprm.org www.wprm.org



2. September 2006 -
Internationaler Tag der Solidarität mit dem Volkskampf in Nepal

NEPAL
Aufruf zur Unterstützung des 2. September 2006 -
Internationaler Tag der Solidarität mit dem Volkskampf in Nepal

Unterstützt den Volkskampf:Hände weg von Nepal!

Es wird oft gesagt, dass "die Zukunft ungeschrieben ist". Doch heute in Nepal, dem höchsten Punkt der Welt, wird gerade die Zukunft geschrieben!
PALESTINA
Stoppt die Israelische Aggression gegen den Libanon!
Beendet die zionistische/imperialistische Besatzung -
Freiheit für Palästina!
Ein weiteres Mal wird die Welt Augenzeuge von einer Welle mörderischer Aggression und Zerstörung, entfesselt von dem zionistischen Staat Israel mit der Unterstützung der bedeutenden imperialistischen Mächte, insbesondere den USA und Großbritannien. Diesmal sind nicht nur die Menschen in Palästina, sondern auch die im Libanon die Zielscheibe.
IRAN
Kein US-geführter Angriff auf den Iran!
Unterstützt den Volkskampf!

Eine neue und tödliche Eskalation im von den Vereinigten Staaten gegen die Menschen der Welt geführten "Anti-Terror-Krieg" bedroht jetzt den Iran. Diese anwachsende Bedrohung erfordert sofortiges und entschlossenes Handeln, um zu verhindern, dass ein weiteres großes Verbrechen begangen wird.
NEPAL-Katmandu
Support the People's Struggle - Hands Off Nepal!

In the last few weeks a movement of tremendous depth and breath swept across the cities and towns of Nepal. A general strike shut down the entire country. Hundreds of thousands of people defied government curfews, shoot-on-sight orders, police bullets, batons, rubber bullets and tear gas to take to the streets and demand an end to the feudal monarchy.
Aufruf zur Unterstützung des 2. September 2006 -
Internationaler Tag der Solidarität mit dem Volkskampf in Nepal
Unterstützt den Volkskampf:
Hände weg von Nepal!


Es wird oft gesagt, dass "die Zukunft ungeschrieben ist". Doch heute in Nepal, dem höchsten Punkt der Welt, wird gerade die Zukunft geschrieben! Während der ersten beiden Wochen des April wurde sie auf den Straßen von Kathmandu, von Pokhara und in größeren und kleineren Städten im ganzen Lande geschrieben. Sie wurde in die mutigen und entschlossenen Gesichter Hunderttausender von Frauen und Männer in ganz Nepal geschrieben, die ihr Leben riskierten, um ihrer Forderung Nachdruck zu verleihen, dass der feudale Despot in Kathmandu von seinem Thron gejagt, die Monarchie abgeschafft und die politische Macht wirklich in die Hände des Volkes gelegt wird. Es war ein sehr Plötzlicher Frühling in Nepal, und er hat viele überrascht.

Doch kam dieser Plötzliche Frühling nicht aus dem Nichts. Dieses neue Kapitel in der Geschichte wurde vor mehr als zehn Jahren zu schreiben begonnen. Weitgehend unbemerkt von den meisten auf der Welt begann es in den Dörfern von Nepals weiten ländlichen Gebieten: ein revolutionärer Volkskrieg unter Führung der Kommunistischen Partei Nepals (Maoistisch), der zu einem reißenden Strom angewachsen ist, der von einem Ende des Landes zum anderen reicht und Jahrhunderte von Unterdrückung und Ausbeutung, basierend auf Klassen, Kasten, Geschlechtern oder Nationalitäten, hinweg geschwemmt hat. In einem der ärmsten Länder der Welt wurden scheinbar unbewegliche Schranken für sozialen Fortschritt zusammen mit anscheinend unveränderlichen mittelalterlichen Traditionen und Aberglauben von der von unten aufstrebenden Zukunft umgestoßen und verdrängt. Heute rollen in Nepal die Kronen auf der Straße und dalits (Unberührbare)stürmen den Himmel.

Nun, da so viele davon erfahren haben, fordert die Zukunft, die in Nepal geschrieben wird, von uns, dass wir viel mehr tun, als dass wir staunend zuschauen oder auch enthusiastisch applaudieren. Sie fordert von uns, dass wir handeln. In einer Welt, in der kapitalistische Globalisierung immer mehr Menschen, Regionen und ganzen Kontinenten Erniedrigung und Verelendung bringt, in der alles und jedes, einschließlich der elementarsten Lebensbedürfnisse, ja sogar das Leben selbst - von sauberer Luft über Wasser bis hin zu menschlichem Blut und Organen - in Waren für den Kauf und Verkauf zur Bereicherung einer winziger Handvoll von mächtigen Personen, Unternehmen und Nationen verwandelt werden, in der Kriege um Eroberung und Herrschaft für "endlos" erklärt werden, in mitten all dessen ringt eine radikal andere Zukunft - eine, die darauf zielt, alle Grausamkeiten und Ungerechtigkeiten ins Museum zu verbannen - in Nepal darum, geboren zu werden. Wenn sie damit Erfolg haben sollte, beinhaltet sie die Möglichkeit der Befreiung von Millionen der Unterdrückten auf dieser Welt und würde als Leuchtfeuer und Schlachtruf für unzählige andere dienen, die gegenwärtig das Schicksal dieser Millionen teilen.

Die neue Zukunft, die in Nepal um ihre Geburt ringt, erfordert, dass alle, überall, die diese Vision teilen, jetzt handeln und sie verteidigen. Der jüngste Aufruhr des Volkes hat in eine neue und komplexe Phase geführt. Der Kampf darum, feudale Sozialverhältnisse und ausländische Vorherrschaft zu entwurzeln, ist weit davon entfernt, vorbei zu sein, und der populäre Konsens für eine neue Form politischer Herrschaft ist bedroht - gewaltig bedroht. Die Menschen der Welt, die sich auch diese neue Zukunft wünschen und gegen die Aggressionen und Verbrechen des Imperialismus sind, sind viel zu lange viel zu still gewesen. Die Feinde des Volkskampfes innerhalb Nepals, obwohl sie durch die jüngsten machtvollen Schläge der Massen dazu gezwungen worden sind, zu verhandeln und Zugeständnisse zu machen, gruppieren sich wieder neu, in der Hoffnung, Gegenangriffe verschiedener Art zu starten.

Hinter ihnen stehen die internationalen Wächter der alten Weltordnung, die Händler des menschlichen Elends, die Komplotte schmieden, um die Zukunft zu zerstören, bevor sie heranreifen und sich aufrechterhalten kann. Die Großmächte, die über Jahrzehnte Nepal, seine natürlichen Reichtümer und insbesondere seine Menschen wie ihr privates Terrain zum Ausplündern behandelt haben - allen voran die USA und Indien - setzen jetzt ihren aggressiven Apparat in Aktion, um ihren loyalen königlichen Diener zu retten zu versuchen - und wenn das nicht nicht möglich ist, um so viel von dem gegenwärtigen unterdrückenden Gesellschaftssystem zu erhalten, wie sie können, und mit ihm ihre Vorherrschaft über diese geo-strategisch wichtige Himalaya-Region. Sie werden vor nichts haltmachen, auch nicht vor militärischer Intervention und sogar einer regelrechten Invasion, um ihre Ziele zu erreichen. Was sie ihren "Anti-Terror-Krieg" nennen, oder manchmal auch ihren "Kreuzzug für Demokratie", ist nichts geringeres als ein Kampf um Leben und Tod für strategische Vorherrschaft und Kontrolle auf der Welt. Und jetzt haben sie Nepal im Visier. Die Hunderttausenden von Leben, die die jetzige Runde ihres tödlichen Spiels im Nahen Osten und insbesondere im Irak bereits gekostet hat, sind ein Preis, den sie ohne weiteres zu zahlen bereit sind - weil es nicht ihr Blut ist, das vergossen wird, und nicht ihre Tränen, die fließen.
-Wir können nicht, wir dürfen sie nicht Erfolg damit haben lassen, die Bestrebungen der Menschen in Nepal zu zerstören. Denn wenn sie das tun, werden nicht nur die Menschen in Nepal in Zukunft furchtbare Konsequenzen zu ertragen haben, sondern die Menschheit insgesamt.
Am 7. Mai 2006 hat die Versammlung der Bewegungen des 4. Europäischen Sozialforums in Athen den Vorschlag des Anti-Imperialistischen Raums akzeptiert, für einen Internationalen Tag der Solidarität mit dem Volkskampf in Nepal am 2. September 2006 unter folgender Parole aufzurufen: Unterstützt den Volkskampf - Hände weg von Nepal! Wir, die unterzeichnenden Organisationen und Einzelpersonen, rufen Menschen überall dazu auf, diesen Aufruf aktiv aufzugreifen und am 2. September Aktionen und Aktivitäten aller Art in ihren Ländern, Städten und Gemeinden zu organisieren - zur Unterstützung des nepalesischen Volkskampfs, gegen ausländische Einmischung und Intervention und für die Freilassung aller nepalesischer politischer Gefangener, die immernoch in Indien und China in Haft sind. Lasst uns die Mauer des Schweigens durchbrechen und gegenüber allen klarmachen, dass wir entschlossen sind, Schulter an Schulter zu stehen mit den Menschen Nepals und der Zukunft, die sie schreiben.

Erstunterzeichner: Union der arbeitenden Menschen (Griechenland); Volkswiderstandsbewegung der Welt (VWBW); Konföderation für Demokratische Rechte in Europa (ADHK); Linke Massenformationen der Jugend; Anti-Imperialistische Komponente (Griechenland); Vereinigte Nepalesische Front (Europa); Nepal-Solidaritätskomitees (Italien); Gegeninformationsbüro/GIB (Berlin); Lotta Unità (Italien); Comitato Informazione e Sostegno della Revoluzione in Nepal (Italien); IKAD e.V. - Verein gegen Rassismus und für Völkerverständigung (Berlin); Progressives Forum des Nepalesischen Volkes (Belgien und Frankreich); gruppe internationale solidarität/GIS (Magdeburg); Internationalistisches Nepalesisches Solidaritätsforum (Deutschland und Schweiz); Nepali Samaj (Großbritannien); Collettivo Comunista Antonio Gramsci (Italien),Zambon Verlag, Roter Oktober,AWARAGAN,Demokratische Frauen Bewegung in Europa,Demokratische Frauen Bewegung (Türkei),Demokratische Jugend Bewegung in Europa,Demokratische Jugend Bewegung (Türkei),Platform für Demokratische Rechte (Türkei),Proleterasche Revolutionere Stand-Zeitung,Muzaffer Oruçoglu (Schriftsteller,Künstler),Haluk Gerger (Schriftsteller),Kommunistische Aktion/marxistisch-leninistisch (Östereich)


Stellungnahme des Provisorischen Organisationsausschusses (Europa)
Volkswiderstandsbewegung der Welt


Stoppt die Israelische Aggression gegen den Libanon!
Beendet die zionistische/imperialistische Besatzung -
Freiheit für Palästina!


Ein weiteres Mal wird die Welt Augenzeuge von einer Welle mörderischer Aggression und Zerstörung, entfesselt von dem zionistischen Staat Israel mit der Unterstützung der bedeutenden imperialistischen Mächte, insbesondere den USA und Großbritannien. Diesmal sind nicht nur die Menschen in Palästina, sondern auch die im Libanon die Zielscheibe.
In den letzten zwei Wochen hat Israel eine massive militärische Offensive gegen den Libanon in Gang gesetzt, welche bisher über 400 Tote und 1000 Verletzte mit sich brachte - fast alle von ihnen sind Zivilisten. Zwischen 700.000 und einer Million Libanesen sind zu Flüchtlingen gemacht worden: fast 25% der Gesamtbevölkerung. Neben massiven Flächenbombardements von zivilen Wohngegenden werden Streubomben abgeworfen, die das internationale Recht verbietet, die gesamte zivile Infrastruktur des Libanon wurde angegriffen und zum großen Teil zerstört: Flughäfen, Straßen, Brücken, Kraftwerke, Radio- und Fernsehstationen, Telefonverbindungen, Fabriken und Geschäfte. Unter den "terroristischen Zielen", die auf Israels Liste standen, befand sich auch die größte Milch produzierende Fabrik.

Israel hat eine See-, Land- und Luftblockade des Libanon verhängt, welche ihn von dringend benötigter Hilfe wie Nahrung und Medizin abschneidet. Ambulanzen und Krankenhauspersonal wurden systematisch aus der Luft angegriffen. Und in ihrer typischen arroganten Art haben die israelischen Streitkräfte Flugblätter über den Orten Südlibanons abgeworfen, in denen der Bevölkerung gesagt wurde, sie solle die Umgebung verlassen oder sich auf einen Angriff gefasst machen. Gleichzeitig haben sie die vielen Straßen und Brücken zerstört, welche aus der Region heraus führten und dann wahllos die Fahrzeuge jener zerstört, die versuchten zu fliehen. Im Kosovo nennen die Imperialisten solche Aktionen "ethnische Säuberung", im Libanon nennen sie das "Krieg gegen den Terrorismus" oder "Kampf für Demokratie". Oder wie es die US-Außenministerin Rice formulierte, vom imperialistischen Standpunkt aus repräsentiert dieses Horrorszenario die "Geburtswehen" eines "neuen Nahen Ostens".

All dies bedeutet mehr als genug Schmerz für die Menschen des Nahen Ostens in dieser Offensive, aber kaum etwas davon ist neu. Über Jahrzehnte waren sie imperialistischer und zionistischer Vorherrschaft, Besatzung und Unterdrückung ausgesetzt, sowie der Herrschaft von Feudalherren, welche den imperialistischen Interessen dienen.

Israel behauptet, dass es diese Offensive zur Befreiung von zwei ihrer von der Hisbollah gefangenen Soldaten starten würde und/oder das Abschießen von Raketen durch die Hisbollah stoppen zu wollen. Diese Behauptungen sind Lügen. Sobald die Hisbollah die Soldaten entführte, bot sie an, diese gegen von Zionisten eingesperrte Gefangene auszutauschen. Und erst nachdem Israel seine massiven Bombardements auf Beiruts dicht besiedelte Viertel durchgeführt hatte, übte die Hisbollah Vergeltung und schoss ihre Raketen ab. In Wahrheit war diese Offensive schon lange von den USA und Israel als ein Teil der allseitigen US-geführten Offensive für weltweite Hegemonie und im besonderen ihrer "Greater Middle East Initiative" geplant worden, welche darauf zielt, diese strategisch lebenswichtige Region fest unter US-Kontrolle zu bringen. Das Ziel ist nicht nur, die Hisbollah zu treffen, sondern die Stärkung Israels als den bewaffneten Befehlsempfänger imperialistischer Interessen, insbesondere von US-Interessen, im Nahen Osten - das uneingeschränkte Recht, jedes Land in dieser Region nach Belieben anzugreifen, eingeschlossen. Ferner den Libanon dazu zu drängen, US-Diktate und eine ausländische Besatzung von 30.000 bis 50.000 Soldaten zu akzeptieren; und - politisch, diplomatisch und militärisch - einen Machtraum für kommende Angriffe zu schaffen, die auf das übergeordnete Ziel der USA zielen: den "Regimewechsel" in Syrien und dem Iran.
Die zeitgleich zu den Angriffen auf den Libanon fortgeführte zionistische Offensive im Gaza und der Westbank wird von den Medien fast komplett verschwiegen. Wie im Falle des Libanon benutzt Israel die Entführung einer ihrer Soldaten als Vorwand zur Durchführung einer schon lange geplanten Offensive gegen die Bevölkerung dieser Gebiete, um ihre Besatzung Palästinas für immer zu zementieren. Für Woche war Gaza - das weltweit am dichtesten besiedelte Gebiet - Zielscheibe eines rastlosen Flächenbombardements, von Artilleriefeuer und Bodeninvasionen. Dutzende von Zivilisten wurden getötet und Hunderte verletzt. Die zionistischen Streitkräfte haben der ganzen Welt eine Lehrstunde darin gegeben, was sie meinen, wenn sie von "Demokratie" sprechen, und sie haben systematisch die Regierungsgebäude der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) zerstört, während sie zwei Drittel der gewählten Autonomieregierung einsperren oder ins Versteck treiben. Sie haben auf lebenswichtige Teile der zivilen Infrastruktur wie Straßen, Brücken und das einzige Kraftwerk des Gaza gezielt, was zur Folge hatte, dass über die Hälfte des Gazastreifens keinen elektrischen Strom für Krankenhäuser, Wasserpumpen und das Abwassersystem hatte. Angriffe auf solche Ziele sind nach dem internationalen Recht verboten und eine Reihe von bekannten Menschenrechtsorganisationen wie Amnesty International haben diese als Kriegsverbrechen klassifiziert und Israel aufgerufen, solche Aktionen unverzüglich zu unterlassen. Wie üblich und wie im Libanon, hat Israel diese Bitten ignoriert. In einer offenen Demonstration ihrer kompletten Verachtung von zivilem Leben, internationalem Recht und der öffentlichen Meinung haben die Israelis auch eine Blockade der Grenze des Gaza verhängt und manchmal sogar den Import von Nahrungsmitteln und Medizin vollkommen unterbunden.

Kollektive Bestrafung der Zivilbevölkerung ist eine ausgewählte Taktik der zionistischen Besatzer. Trotz all ihrem Gerede von "Demokratie" und "der Herrschaft des Rechts" kennen diese Unterdrücker und ihre imperialistischen Hintermänner nur ein Recht: das Recht des Stärkeren. Israels kollektive Bestrafungsaktionen sind exakt dieselbe Taktik, welche von den US-Imperialisten und ihren Verbündeten gegenwärtig im Irak und in Afghanistan angewendet wird und in buchstäblich Dutzenden von anderen Ländern in der modernen Geschichte angewandt wurde. Und, wie viele bemerkt haben, ist es dieselbe Taktik, welche Nazideutschland während des zweiten Weltkriegs gegen die Menschen in Osteuropa und der Sowjetunion genau wie gegen die jüdische Bevölkerung in Deutschland selbst angewandt hat.

Diese Taktik ist dieselbe wie in all diesen Beispielen, denn die grundlegenden Interessen, die verfolgt werden, sind dieselben: die Interessen des imperialistischen Kapitals. Und die Logik dieser Interessen verlangt die brutalste und gnadenlose Unterjochung der großen Mehrheit der Menschen. Obwohl die Unterdrücker, die solche Kollektivstrafen anwenden, den Widerstand gegen ihre Herrschaft immer "Terrorismus" nennen, ist solcher Widerstand absolut gerechtfertigt - das ist die Logik des Volkes. Die Volkswiderstandsbewegung der Welt ruft ihre Aktivisten und Unterstützer und alle Menschen rund um die Welt, die gegen die großen Ungerechtigkeiten sind, die den Menschen im Nahen Osten von den imperialistischen Mächten und ihren zionistischen Marionetten zugefügt werden, dazu auf, ihre Empörung und Wut über die jüngsten Verbrechen in aktiven und entschlossenen Widerstand zu verwandeln, um diese jüngste Welle von Aggression und die gesamte Offensive, von der sie ein Teil ist, zu stoppen.

Nord, Süd, Ost, West: Vereinigt die Volkskämpfe!
Provisorischer Organisationsausschuss (Europa)
Volkswiderstandsbewegung der Welt (24. Juli 2006)
E-Mail: wprm@wprm.org www.wprm.org Stoppt_die_Israelische_Aggression_gegen_den_Libanon

Kein US-geführter Angriff auf den Iran!
Unterstützt den Volkskampf!
Kein US-geführter Angriff auf den Iran!
Unterstützt den Volkskampf!

Eine neue und tödliche Eskalation im von den Vereinigten Staaten gegen die Menschen der Welt geführten "Anti-Terror-Krieg" bedroht jetzt den Iran. Diese anwachsende Bedrohung erfordert sofortiges und entschlossenes Handeln, um zu verhindern, dass ein weiteres großes Verbrechen begangen wird.

Die Herrscher der USA benutzten die Angriffe vom 11. September 2001 als einen Vorwand, um die von ihnen seit langem geplante Offensive in Gang zu setzten. Diese Offensive zielt darauf, aus dem Zusammenbruch der Sowjetunion und ihres Blocks Kapital zu schlagen, um die geopolitischen Machtverhältnisse auf Weltebene umzugestalten und die Hegemonie des US-Imperialismus über den ganzen Planeten für die kommenden Jahrzehnte zu etablieren.

Heute zielen die USA, wie sie offen ankündigten, als sie die "Achse des Bösen" erklärten und ihre "Greater Middle East Initiative" verkündeten, auf den Iran, seine Menschen und seinen enormen Energiereichtum. In der US-Konzeption für eine globale Vorherrschaft spielt diese Region aufgrund ihrer geopolitischen Lage und ihrer gewaltigen Energiereserven eine unentbehrliche Rolle für die Kontrolle über große Gebiete in Asien und Afrika seitens der USA und dafür, dass sie alle Großmächte, die vom Öl aus dem Nahen Osten abhängen, dazu zwingen, sich den US-Diktaten zu fügen. Der Iran ist das letzte große Stück in ihrem Plan, den ganzen Nahen Osten unter direkter US-Kontrolle und -Besatzung zu reorganisieren. Vom Standpunkt der USA bedarf es dafür eines Regimewechsels und nichts weniger! Genauso wie die Lügen über die "Bedrohung" durch irakische Massenvernichtungswaffen (MVW) erfunden wurden, um die Invasion und Besatzung zu rechtfertigen, so wurde auch hier eine "Krise" um die "Bedrohung" durch die Beschaffung von Atomwaffen seitens des Iran künstlich geschaffen - als Tarnung für die echten Interessen und Absichten, die im Spiel sind.

Der Iran hält zur Zeit die Verträge, die ihm das "unveräußerliche Recht" gewähren, Atomenergie zu entwickeln, einschließlich das der Anreicherung von Uran, ein. Er hat alle Inspektionen, die diesen Verträgen zufolge verlangt werden, und viele weitere zugelassen. Keine Beweise für irgendwelche iranischen Atomwaffenprogramme wurden bis zum heutigen Tage gefunden. Auf der anderen Seite haben die USA und alle anderen Großmächte auf der Welt seit dem Tage seiner Unterzeichnung offen und grob gegen den Atomwaffensperrvertrag verstoßen - weiterhin entwickeln, bauen und stellen sie immer neuere Generationen von noch zerstörerischeren Atomwaffen auf und/oder verbreiten sie offen oder insgeheim an Länder überall auf der Welt. Es sind die USA, die Länder wie Israel, Indien und Pakistan offen als ihre engen Verbündeten bezeichnen - Länder, die sich geweigert haben, diesen Vertrag auch nur zu unterschreiben, und stattdessen Atomwaffen und die Raketen dafür entwickelt, getestet und aufgestellt haben. Gerade die USA selbst sind in der Weltgeschichte das einzige Land, das Atomwaffen tatsächlich nicht ein-, sondern zweimal abgeworfen haben und dabei Städte in Japan zerstörten, was den Tod von Hunderttausenden von Zivilisten zur Folge hatte. Und es sind die USA selbst, die öffentlich ihr "Recht" erklärt haben, den Iran nach Belieben mit jeglicher Art von Waffe - einschließlich Atomwaffen - anzugreifen, wenn er sich nicht ihren Forderungen fügt. Das ist kein Blöff oder leere Drohungen. Man sehe sich Afghanistan und den Irak an: Stellen die Zehntausenden von unschuldigen Toten nicht genügend Beweise dafür dar, dass sie vor nichts zurückschrecken werden, um ihre Ziele zu erreichen?!

Die Planer im Pentagon haben schon ausgeklügelte Angriffspläne entwickelt, und die USA bringen bereits die Kräfte und Waffen in Stellung, um massive nachhaltige Schläge und eine mögliche Invasion im Iran durchzuführen. US-Soldaten operieren Berichten zufolge bereits im Iran selbst, um Ziele zum Bombardieren und Gebiete für eine Invasion zu identifizieren. Die gegenwärtigen "diplomatischen Bestrebungen" stellen keine Möglichkeit für eine friedliche Lösung dar - vielmehr sind sie unentbehrliche Voraussetzung für den Krieg.

Durch die "Diplomatie" versuchen die USA, die internationale öffentliche Meinung zu täuschen, die anderen Großmächte durch Manöver dazu zu bewegen, bei dem geplanten Angriff mitzumachen - oder ihm zumindest nicht offen entgegenzutreten - und eine Spirale der Eskalation in Gang zu setzen, die konsequenterweise nur in einem Krieg enden kann. Den Verhandlungen werden Sanktionen folgen, die am Ende für unwirksam oder nur durch militärische Aktionen für durchsetzbar erklärt werden. Das ist die gegenwärtige Richtung der Entwicklungen, und die gegenwärtigen Herrscher vom Iran können gar nichts tun - außer die nationale Souveränität völlig aufzugeben - , was die Forderungen der USA zufrieden stellen würde.

Man sehe sich den Irak an: Saddam kam der Forderung nach, alle MVW zu demontieren und alle MVW-Entwicklungsprogramme zu beenden. Als diese Inspektionen keine MVW und keine MVW-Programme entdeckten, wurden diese Beweise dafür, dass der Irak kooperiert hatte, benutzt um zu erklären, dass die "Bedrohung" dieser nicht vorhandenen Waffen so groß sei, dass nur eine sofortige Invasion und Besatzung den "Weltfrieden schützen" könne. Das ist die Logik und Realität, die aus den kaltblütigen Kalkül der Weltherrschaft folgen.

Die US-Herrscher und ihre Verbündeten verweisen gerne auf die reaktionäre Natur des islamischen Regimes im Iran und den weit verbreiteten Hass, den die Menschen des Iran auf es hat, um zu behaupten, dass sie diejenigen seien, die den Millionen, die jetzt unter dem unterdrückenden Joch der Mullahs leiden, die Freiheit bringen würden. Aber die ganze Geschichte der USA, von dem Völkermord an den Eingeborenen Nordamerikas und den mehr als 250 Jahren der Sklaverei bis hin zu ihrer Geschichte von kolonialen und neokolonialen Aggression und des Imperiums, von Lateinamerika bis nach Indochina, widerlegt diese absurde Behauptung. Dann gibt es noch den 1953 von der CIA geförderten Putsch im Iran, der die nationalistische Regierung von Mohammad Mossadegh stürzte und die US-Marionette Shah Reza Pahlavi und seine habgierige und brutale Herrschaft zurück brachte.

Und was könnte diese Behauptung gegenwärtig mehr widerlegen, als der jetzige von den USA geführte "Anti-Terror-Krieg" selbst?! Ihr Drang nach weltweiter Hegemonie hat die Erde mit den Leichen Zehntausender unschuldiger Opfer bedeckt und sie mit einem Netz von Geheimgefängnissen und Folterkammern überzogen. Er hat den Menschen des Irak und Afghanistans reaktionäre islamische Regimes auferlegt: Regimes, die einen Alptraum konfessionellen Tötens entfesselt haben und nur durch fortwährende brutale ausländische Besatzung an der Macht bleiben können. In Afghanistan haben die USA es ihren NATO-Verbündeten erlaubt, die Beute zu teilen. Im Irak ist ein viel reicherer Preis, nämlich irakische Ölfelder, jetzt unter strenger US-Kontrolle, während sich ein Netz von amerikanischen Militärbasen vom einen Ende des Irak zum anderen erstreckt, da ein "Krieg ohne Ende" auch eine "endlose ausländische Besatzung" erfordert.

Das ist die wahre Natur der "Befreiung", die die USA und ihre Verbündeten für die Menschen des Iran auf Lager haben. Sie sagen, unsere einzige Wahl sei die zwischen ihnen und den Mullahs. Aber das ist eine weitere Lüge. In den letzten Jahren hat die weit verbreitete Unzufriedenheit mit dem Regime und der Hass auf es von Seiten der Menschen des Iran zu wiederholten Wellen von Protest und Rebellion gegen das Regime und seine Politik geführt. Studenten und Schüler, Arbeiter, Frauen, Jugendliche und verschiedene Minderheiten haben Streiks, Demonstrationen und sogar Aufstände gegen das islamischen Regime und seine Institutionen durchgeführt. Während die USA und ihre Verbündeten die Absicht haben, das gegenwärtige Regime zu stürzen, um es durch eine anderen Gruppe von Unterdrückern zu ersetzen, die ihnen gegenüber noch loyaler sind, ist es eine Tatsache, dass gerade die von ihnen so geschaffene Krise auch zu weiterer Rebellion von unten führen könnte: Eine Rebellion, die darauf zielt, die Ketten sowohl des islamischen Regimes, als auch der ausländischen Vorherrschaft zu brechen. Alleine der Kampf des Volkes im Iran selbst kann eine wahre Befreiung dort zustande bringen. Und das ist der einzige Kampf gegen das islamische Regime, den wir unterstützen können und müssen!

In einem Versuch, ihre eigenen imperialistischen Interessen zu wahren, haben sich einige der Großmächte wie Russland, Deutschland und Frankreich gegen die Invasion im Irak gestellt, und sie leisten weiterhin keine groß angelegte Unterstützung für die Besatzung. In Wirklichkeit sind sie gegen den "Unilateralismus" der USA - d.h. deren weltweite Hegemonie - und streben nach der gemeinsamen Herrschaft über die Welt und die Menschen - oder wie sie es gerne nennen, nach einem "multilateralen" Imperialismus. Zugleich hat die Wirklichkeit der geopolitischen Realpolitik sie dazu gezwungen, bei der von den USA geführten Invasion und Besatzung vom Irak mitzumachen und sie haben den US-Militärs Überflugsrechte gewährt, ihnen logistische Stützpunkte auf ihrem Territorium zur Verfügung gestellt und bei der Operation der Folterlager der USA geholfen - sie stellten sogar einige ihrer eigenen Staatsbürger als Opfer zur Verfügung. All das zeigt, dass während sie im Moment nicht das Sagen haben, das, was sie vorhaben, genau so grausam und unterdrückend ist wie das, was die USA im Schilde führen.

Im Augenblick sind die Großmächte sehr bemüht, der Welt eine Demonstration der Einheit gegen den Iran vor zu spielen. In der Tat sind sie sich alle wirklich darin einig, dass sie das Recht haben sollten, den Iran und alle andere Länder und Menschen der Welt zu dominieren. Doch mit der Zuspitzung der Situation zeigen sich bereits Risse in ihrer Fassade der Einheit. Russland und China sagen nach wie vor, dass sie keinen Sanktionen zustimmen werden, "bis die Diplomatie eine Chance zu wirken" gehabt hat. In der letzten Woche hat der deutsche Verteidigungsminister gesagt, dass unter ordentlicher Überwachung und Inspektion und nach einer "5- bis 10-jährigen Aufhebung" der Iran die Anreicherung von Uran wieder aufnehmen dürfen solle. Er sagte, man könne dem Iran nicht verbieten, was andere Länder in der Welt in Übereinstimmung mit dem internationalen Recht täten. Während sich Deutschland bis jetzt an den Drohungen und der diplomatischen Aggression gegen den Iran voll beteiligt hat, unterscheiden sich diese Stellungnahmen signifikant von dem, was die USA fordern: keine Anreicherung, unter keinen Umständen, niemals. Und das legt den Eindruck nahe, dass zumindest einige Staaten zu einer "ausgehandelten Kompromisslösung" mit der islamischen Republik bereit sind.

Aber, wie bereits erwähnt, ist jede "Lösung", die das gegenwärtige Regime im Iran an der Macht lässt, im Rahmen der gegenwärtigen US-Strategie unannehmbar. Also ist es sehr gut möglich, dass während die Dinge eskalieren, die Konkurrenz zwischen den Großmächten um den geopolitischen Vorteil und Kontrolle über Einflusssphären sich deutlich zuspitzen und zu noch weiteren Spaltungen in ihren Reihen führen könnte. Solche Konflikte eröffnen den Volksmassen oft größeren Freiraum, um Widerstand zu leisten. Dennoch dürfen wir keine Illusionen hegen. Es gibt keine neutrale internationale Institution oder "vernünftige" imperialistische Macht oder Gruppe von Mächten, die das gegenwärtige Streben der USA nach einem Krieg gegen den Iran stoppen kann oder wird.

Während das Tempo und der Zeitpunkt dieses Angriffs vielleicht durch des Manövrieren ihrer konkurrierenden Großmächte etwas geändert oder verlangsamt werden könnte, ist es im Grunde so, dass so lange die USA das Ziel einer weltweiten Hegemonie weiterverfolgt nur die Kraft der Menschen überall auf der Welt in der Lage sein wird, diesen von den USA geführten Angriff zu verhindern.

Einige argumentieren, dass weil die USA sich im Irak (und Afghanistan) festgefahren hätten, sie nicht den Wille oder die Kapazität hätten, den Iran anzugreifen. Vielleicht haben sie im Moment nicht genügend Truppen, um das ganze Land zu besetzen, aber sie haben zweifellos die Stärke und die Waffen, um die nachhaltige Kampagne des Bombardierens, von der sie gesprochen haben, durchzuführen und vielleicht auch noch die an den Irak angrenzenden iranischen Ölfelder einzunehmen. Viele einflussreiche Mitglieder der Bush-Regierung argumentieren, dass es nur durch einen Regimewechsel im Iran möglich sein würde, den Irak zu befrieden! Nur unser massiver und entschlossener Protest, Widerstand und Rebellion kann die gegenwärtige Logik und Spirale der Eskalation der USA beeinträchtigen. Und das ist auch eine reale Möglichkeit! Wie die massive internationale Bewegung, die vor der Invasion vom Irak entstand, gezeigt hat, sind Millionen und aber Millionen von Menschen überall auf der Welt gegen die von den USA geführte Aggression. Wenn wir unsere Reihen auf internationaler Ebene weiter vereinigen; unseren Widerstand überall und auf jede mögliche Art und Weise befestigen, verbreiten und vertiefen; wenn wir die wahren Ziele hinter der geplanten Aggression gegen den Iran enthüllen; wenn selbst die Kriegsvorbereitungen zu massiven Beeinträchtigungen des Alltagslebens in Ländern rund um die Welt führen; wenn immer mehr Menschen öffentlich aufstehen, um diesen Angriff zu bekämpfen und andere dazu aufrufen, dasselbe zu tun - einschließlich in den USA selbst, und sogar innerhalb der US-Streitkräfte; wenn die Durchführung diesen Angriffs droht, Marionetten-Regierungen im Nahen Osten und anderswo zu destabilisieren oder sogar zu ihrem Sturz zu führen - dann wäre es tatsächlich möglich, dass dieser Angriff gestoppt werden kann.

Auf jeden Fall ist es so, dass nur indem diese Herausforderung mit der Dringlichkeit und der Entschlossenheit angegangen wird, die nötig ist, um dieses Verbrechen zu stoppen, bevor es begangen wird, wir in der Lage sein werden, eine Bewegung aufzubauen, die der von den USA geführten Offensive ein für allemal ein Ende bereiten kann.

Die Volkswiderstandsbewegung der Welt ruft alle Organisationen, Bewegungen und Einzelpersonen überall auf der Welt, die gegen den drohenden Krieg gegen den Iran sind, dazu auf, sich mit uns zu vereinigen, um diese Vision von Widerstand zu verwirklichen.

Nord, Süd, Ost und West: Vereinigt die Volkskämpfe!

Provisorischer Organisationsausschuss (Europa)
Volkswiderstandsbewegung der Welt (6. Juli 2006)

Kontakt: wprm@wprm.org
www.wprm.org




- 30. Juni 2006: Internationaler Protesttag -
Freiheit für die Genossen Gaurav und Kiran
und alle anderen
fortschrittlichen und revolutionären nepalesischen
Gefangenen in Indien und China - SOFORT!
Vollständige Rechenschaft über alle "verschwundenen" Gefangenen in Nepal!
Die Folterknechte und Mörder der nepalesischen Regierung
müssen vor Gericht gestellt werden!
- 30. Juni 2006: Internationaler Protesttag -
Freiheit für die Genossen Gaurav und Kiran
und alle anderen
fortschrittlichen und revolutionären nepalesischen
Gefangenen in Indien und China - SOFORT!
Vollständige Rechenschaft über alle "verschwundenen" Gefangenen in Nepal!
Die Folterknechte und Mörder der nepalesischen Regierung
müssen vor Gericht gestellt werden!

In den vergangenen Monaten hat der Kampf des Volkes von Nepal für seine Befreiung von den Fesseln feudaler Sozialverhältnisse und ausländischer Vorherrschaft beispiellose internationale Aufmerksamkeit erlangt. Ein landesweiter Generalstreik (bandh) Anfang April in Verbindung mit politischem Massenaufruhr hat die reaktionäre Regierung und die Monarchie in Kathmandu bis in ihre Grundfesten erschüttert. Millionen von Menschen missachteten eine rund um die Uhr geltende Ausgangssperre mit Schießbefehl, Polizeigeschossen, Tränengas und Schlagstöcken und gingen mit der Forderung nach der Abschaffung der Monarchie auf die Straßen von Nepals größeren und kleineren Städten. Während die öffentliche Meinung der Massen in Nepal jetzt auf der Errichtung einer Republik bestand, in der die politische Macht wirklich in den Händen des Volkes ist, unternahm der König einen letzten trüben Versuch, die Monarchie zu retten, als er das Parlament wieder einberief, das er selbst vier Jahre zuvor aufgelöst hatte.

Der jüngste Aufruhr fand im Kontext des von der Kommunistischen Partei Nepals (Maoistisch) [KPN (M)] geführten voranschreitenden revolutionären Kampfes statt. Der Volkskrieg, den die Maoisten 1996 initiiert hatten, hat sich nun über das gesamte Land verbreitet und umfasst 80% von Nepals Territorium und die Mehrheit seiner Bevölkerung. In den revolutionären Stützpunktgebieten auf dem Lande hat das Volk damit begonnen, neue Institutionen zu erschaffen, die ihren Bedürfnissen dienen und um die Gesellschaft auf nicht-ausbeutender Basis mit wirklicher Gleichheit der Nationalitäten, Kasten und Geschlechter umzuorganisieren. Im Verlaufe von 10 Jahren sind buchstäblich Millionen von Menschen zu Unterstützern dieses Kampfes geworden und sie akzeptieren nichts außer wirklicher revolutionärer Veränderung. Was diese jüngste Bewegung so machtvoll hat werden lassen, war die im vergangenen November getroffene Vereinbarung zwischen der Kommunistischen Partei Nepals (Maoistisch) und den sieben größten parlamentarischen Parteien (der so genannten Sieben-Parteien-Allianz - SPA) auf ein gemeinsames Programm, das sich für ein Ende der Monarchie, eine verfassunggebende Versammlung und eine neue Verfassung für eine demokratische Republik aussprach.

Unmittelbar bevor ein landesweiter bandh am 6. April begann, gab die maoistische Partei bekannt, dass sie ihn unterstützen und alle militärischen Operationen in der Region um Kathmandu aussetzen würden, um dem König keine Entschuldigung dafür zu geben, unbewaffnete Demonstranten zu attackieren. Die massiven Demonstrationen schufen eine schwierige Situation für die SPA, indem sie sie unter enormen Druck von Seiten ihrer Unterstützer setzte, vor allem als sie sich über die grausame Repression durch die Monarchie zunehmend empörten. In dem Versuch, das sinkenden Schiff zu retten, befohlen die wichtigsten ausländischen Mächte, die die Monarchie unterstützen - die USA, Großbritannien und Indien -, Gyanendra, das von ihm selbst 2002 aufgelöste Parlament wieder einzusetzen. Die SPA akzeptierte dieses Angebot, das keine Veränderung der grundlegenden Struktur des nepalesischen Staates und der nepalesischen Gesellschaft mit sich bringt und ihrer Vereinbarung mit der KPN (M) entgegen läuft, indem sie behauptete, es stelle eine "Rückkehr zur Demokratie" dar.

Am 17. April gab die KPN(M) eine Erklärung heraus, in der es hieß: "Es ist notwendig, dass die agitierenden Kräfte ernsthaft im Gedächtnis behalten, dass die gegenwärtige Bewegung auf eine zukunftsorientierte Umstrukturierung des Staates und nicht eine bloße Regulierung der Macht zielt... Es versteht sich von selbst, dass der kommende neue demokratische Staat nicht das parlamentarische System wie vor dem 1. Februar [2005] und dem 4. Oktober [2002] ist, sondern eine zukunftsorientierte demokratische Mehrparteien-Republik mit Eigenschaften, die die weitgehende Partizipation armer Bauern und Arbeiter an der Staatsmacht, autonome Regierung der unterdrückten Nationalitäten, Regionen und des Madhesi-Volkes [eine besonders unterdrückte Nationalität aus der östlichen Terai-Ebene an der indischen Grenze], neben dem Recht auf Selbstbestimmung, besondere Vorrechte für Frauen und Dalits [so genannte ‚Unberührbare?], das Grundrecht für alle auf Bildung, Gesundheitsversorgung und Arbeit, die Umverteilung des Landes basierend auf dem Prinzip ‚Jedem Pflüger sein Feld? durch Beendigung feudaler Verhältnisse auf dem Lande, die Entwicklung einer nationalen Industrie und einer Ökonomie, die sich auf die eigene Kraft stützt, etc. garantiert."

Nichtsdestotrotz hat die KPN (M) erklärt, dass sie keine Mühen in dem Versuch scheuen wird, eine friedliche Lösung für den gegenwärtigen Konflikt zu finden, ohne die grundlegenden Forderungen des Volkes aufzugeben. In diesem Bemühen hat sie einem Waffenstillstand, dem Abfassen einer Übergangsverfassung und der Errichtung einer gemeinsamen Übergangsregierung mit der Aufgabe, Wahlen zu einer verfassunggebenden Versammlung zu organisieren, zugestimmt. Teil der Bedingungen für den Waffenstillstand und Verhandlungen ist das Versprechen der Regierung gewesen, alle fortschrittlichen und revolutionären politischen Gefangenen frei zu lassen, die beschuldigt worden sind, der KPN (M) anzugehören oder sie zu unterstützen, vollständige Rechenschaft über die mehr als 1.000 Gefangenen abzulegen, die in Regierungsgewahrsam "verschwunden" sind, und dass die Regierung sich um die Freilassung der nepalesischen politischen Gefangenen bemüht, die gegenwärtig in Indien und China inhaftiert sind.

In Indien sind zur Zeit 40 nepalesische Gefangene aufgrund von Anschuldigungen seitens der indischen Regierung in verschiedenen Knästen, dass sie sich "verschworen" hätten, um "zum Kriegführung gegen den Staat Indien anzustiften" oder eine "Bedrohung " für den indischen Staat seien. Die prominentesten unter ihnen sind die Genossen Gaurav (C.P. Gajurel) und Kiran (Mohan Baidhya). Die Genossen Gaurav und Kiran sind hochrangige Führer der KPN (M) und Mitglieder ihres Politbüros. Als solche werden sie von Millionen von Nepalesen als die wahren Führer ihres Kampfes und ihres Landes anerkannt. Sie werden - zusammen mit den anderen nepalesischen politischen Gefangenen in Indien - im Grunde genommen als politische Geiseln von den indischen Behörden gehalten, die - den erklärtem Wunsch der Mehrheit der Menschen in Nepal zum Trotz - versuchen, Indiens historische Vorherrschaft über Nepals Menschen und Ressourcen aufrechtzuerhalten. Zusätzlich sind weitere 97 indische Gefangene in Indien im Knast, die auch ähnlicher "Verbrechen" beschuldigt werden, weil die indischen Behörden behaupten, sie hätten irgendwelche Verbindungen zu der KPN M).

In der jetzigen Situation gibt es überhaupt keine Entschuldigung für Indien mehr, diese Gefangenen weiter festzuhalten - alle müssen jetzt frei kommen! Dies gilt umso mehr, da die nepalesische Regierung offiziell alle internationalen Haftbefehle gegen Führer und Aktivisten der KPN (M) aufgehoben und alle KPN (M)-Gefangenen aus den Knästen in Nepal entlassen hat. Die fortwährenden Behauptungen, dass sie eine Bedrohung für den indischen Staat darstellen würden, sind offenkundig lächerlich - die Befreiung des Volkes ist kein Terrorismus! Weitere Hinhaltemanöver und Verzögerungen von Seiten der indischen Behörden - die nicht müde werden, sich als "die größte Demokratie der Welt" zu bezeichnen - können nicht toleriert werden.

Gleichzeitig werden 14 nepalesische politische Gefangene gegenwärtig in Gefängnissen in China gefangen gehalten, darunter zwei, die zu lebenslanger Haft verurteilt worden sind. Dies ist nicht irgendwelchen "Verbrechen" geschuldet, die sie angeblich in China begangen hätten, sondern der Tatsache, dass die chinesische Regierung einer der offensten internationalen Unterstützer des Monarchen in Nepal gewesen ist. Die chinesische Regierung muss unverzüglich der Forderung des nepalesischen Volkes nachkommen, dass auch diese Gefangenen frei kommen.

Schließlich hat die Volksbewegung berechtigterweise nicht nur darauf bestanden, dass die politischen Gefangenen freigelassen werden, sondern auch, dass vollständige Rechenschaft über diejenigen Gefangenen abgelegt wird, die in Regierungsgewahrsam "verschwunden" sind. Bloße Gerechtigkeit verlangt, dass diesem Wunsch Rechnung getragen wird, und dass diejenigen Polizisten, Soldaten und Regierungsbeamten, die für die weit verbreitete Folter von Gefangenen und ihr "Verschwinden" - d.h. ihre Ermordung - verantwortlich sind, für ihre Verbrechen bestraft werden.

Die VWBW in Europa und Südasien ruft alle fortschrittlichen und anti-imperialistischen Menschen und Kräfte rund um die Welt dazu auf, sich mit uns am 30. Juni zusammenzuschließen, um an einem weltweiten Tag der Solidarität mit den nepalesischen politischen Gefangenen zu beteiligen und ihre bedingungslose sofortige Freilassung zu fordern!

Nord, Süd, Ost und West: Vereinigt die Volkskämpfe!

Volkswiderstandsbewegung der Welt (VWBW)
www.wprm.org Email: wprm@wprm.org



Unterstützt den Volkskampf - Hände weg von Nepal!
Unterstützt den Volkskampf - Hände weg von Nepal!

In den vergangenen Wochen ist eine Bewegung von gewaltiger Tiefe und Breite über die größeren und kleineren Städte Nepals gefegt. Ein Generalstreik hat das gesamte Land lahm gelegt. Hunderttausende gingen trotz von der Regierung verhängten Ausgangssperren, Schießbefehlen, Polizeigeschossen, Schlagstöcken, Gummigeschossen und Tränengas auf die Straßen und forderten ein Ende der feudalen Monarchie. Trotz der Tausenden, die von der Polizei verletzt oder inhaftiert worden sind - einschließlich zumindest neunzehn Menschen, die sogar ermordet worden sind - verbreitete sich die Bewegung, um immer größere Teile der nepalesischen Gesellschaft zu umfassen. Arbeitern, Studenten, Jugendlichen, Intellektuellen, Lehrern, Journalisten, Ärzten, Geschäftsleuten und Rechtsanwälten schlossen sich Beschäftigte im öffentlichen Dienst und sogar Angehörige des furchtbaren Innenministeriums an, die sich an den Protesten beteiligten. Eine massive Welle des Kampfes entwickelte sich mit der klaren Forderung von Millionen nach einem Ende der Monarchie und der Schaffung einer Republik, in der alle politische Macht wirklich in den Händen des Volkes ist.

Was diese Bewegung so machtvoll machte war eine Vereinbarung vom vergangenen November zwischen der Kommunistischen Partei Nepals (Maoistisch) [KPN(M)] und den sieben größten parlamentarischen Parteien (der so genannten Sieben-Parteien-Allianz - SPA) um ein gemeinsames Programm, das sich für ein Ende der Monarchie, eine verfassunggebende Versammlung und eine neue Verfassung für eine demokratische Republik ausspricht. Unmittelbar bevor ein landesweiter bandh (Generalstreik) am 6. April begonnen hat, gab die maoistische Partei bekannt, dass sie ihn unterstützen und alle militärischen Operationen in der Region um Kathmandu aussetzen würden, um dem König keine Entschuldigung dafür zu geben, unbewaffnete Demonstranten zu attackieren. Die massiven Demonstrationen schufen eine schwierige Situation für die SPA, indem sie sie unter massiven Druck von Seiten ihrer Unterstützer setzte, vor allem als sie sich über die grausame Repression durch die Monarchie zunehmend empörten. In dem Versuch, das sinkenden Schiff zu retten, befohlen die wichtigsten ausländischen Mächte, die die Monarchie unterstützen - die USA, Großbritannien und Indien -, Gyanendra, das Parlament, das er 2002 aufgelöst hatte, wieder einzusetzen. Die SPA akzeptierte dieses Angebot, das keine Veränderung der grundlegenden Struktur des nepalesischen Staates und der nepalesischen Gesellschaft mit sich bringt und ihrer Vereinbarung mit der KPN (M) entgegen läuft, indem sie behauptete, es stelle eine "Rückkehr zur Demokratie" dar.

Am 17. April gab die KPN(M) eine Erklärung heraus, in der es hieß: "Es ist notwendig, dass die agitierenden Kräfte ernsthaft im Gedächtnis behalten, dass die gegenwärtige Bewegung auf eine zukunftsorientierte Umstrukturierung des Staates und nicht eine bloße Regulierung der Macht zielt... Es versteht sich von selbst, dass der kommende neue demokratische Staat nicht das parlamentarische System wie vor dem 1. Februar [2005] und dem 4. Oktober [2002] ist, sondern eine zukunftsorientierte demokratische Mehrparteien-Republik mit Eigenschaften, die die weitgehende Partizipation armer Bauern und Arbeiter an der Staatsmacht, autonome Regierung der unterdrückten Nationalitäten, Regionen und des Madhesi-Volkes [eine besonders unterdrückte Nationalität aus der östlichen Terai-Ebene an der indischen Grenze], neben dem Recht auf Selbstbestimmung, besondere Vorrechte für Frauen und Dalits [so genannte ‚Unberührbare?], das Grundrecht für alle auf Bildung, Gesundheitsversorgung und Arbeit, die Umverteilung des Landes basierend auf dem Prinzip ‚Jedem Pflüger sein Feld? durch Beendigung feudaler Verhältnisse auf dem Lande, die Entwicklung einer nationalen Industrie und einer Ökonomie, die sich auf die eigene Kraft stützt, etc. garantiert."

Es sind diese grundlegenden Veränderungen, die die Großmächte fürchten. Eine solche Entwicklung würde ihrer Vorherrschaft über Nepal ein Ende setzen und könnte als Weckruf für über zwei Milliarden schrecklich ausgebeuteter Menschen in Asien dienen - und für unterdrückte Menschen rund um die Welt.

Ein solcher Gang der Dinge ist keine nutzlose Tagträumerei. Der gegenwärtige Aufruhr findet im Kontext des voranschreitenden revolutionären Kampfes unter Führung der KPN(M) statt. Der Volkskrieg, den die Maoisten 1996 initiiert hatten, hat sich nun über das gesamte Land verbreitet und umfasst 80% von Nepals Territorium und die Mehrheit seiner Bevölkerung. In den revolutionären Stützpunktgebieten auf dem Lande hat das Volk damit begonnen, neue Institutionen zu erschaffen, die ihren Bedürfnissen dienen und um die Gesellschaft auf nicht-ausbeutender Basis mit wirklicher Gleichheit der Nationalitäten, Kasten und Geschlechter umzuorganisieren. Im Verlaufe von 10 Jahren sind buchstäblich Millionen von Menschen zu Unterstützern dieses Kampfes geworden und sie akzeptieren nichts außer wirklicher revolutionärer Veränderung. Vor allem gibt es jetzt eine Volksbefreiungsarmee mit sieben Divisionen und eine revolutionäre Miliz, der Berichten zufolge weitere Tausende angehören. Nepals Volk hat jetzt eine Waffe, mit der sie der mörderischen Königlichen Armee, die von den USA, Indien und anderen ausländischen Mächten bewaffnet und ausgebildet und vom König kommandiert wird, effektiv entgegentreten kann. Und in der KPN(M) haben sie eine Führung mit einer lebensfähigen Vision von einer vollkommen anderen Gesellschaft, und die ihre Bestrebungen bewusst als Teil des weltweiten Kampfes für die Beseitigung des Imperialismus betrachtet. Wie schon zuvor in der Geschichte werden diese Errungenschaften des Volkes von den imperialistischen Regierungen der Welt als "Terrorismus" etikettiert. Doch sind es gerade diese großen revolutionären Fortschritte, die die Basis für die gegenwärtige Übereinkunft zwischen den sieben parlamentarischen Parteien (SPA) und der KPN(M) geschaffen haben, die in der vollkommenen politischen Isolation der Monarchie resultierten und die Voraussetzungen für den gegenwärtigen Aufruhr geschaffen haben.

Gleichzeitig und aus den selben Gründen wächst auch die Gefahr einer offenen ausländischen militärischen Intervention. Die großen Mächte und ihre "Diplomaten" drängeln sich in dem Versuch herum, irgendeinen Weg zu finden, um die Bewegung zum Entgleisen zu bringen, die gegenwärtige Übereinstimmung der parlamentarischen Parteien mit der maoistisch-geführten Revolution zu spalten und irgendwie die Monarchie oder zumindest die Hauptbestandteile der gegenwärtigen Zustände zu retten. Selbst wenn die Monarchie selbst nicht mehr aufrecht erhalten werden kann, sind doch sie entschlossen einen Weg zu finden, die Bestrebungen des Volkes wieder einmal nieder zu werfen. Aus diesem Grund nimmt mit der Aussicht auf den Sieg des Volkskampfes auch die Bedrohung einer militärischen Intervention zu.

In dieser Situation müssen alle fortschrittlich gesinnten Menschen rund um die Welt an der Seite der Menschen Nepals und ihres Kampfes stehen. Wir müssen ihre Forderung nach einem Ende der Monarchie und des ganzen Systems feudaler Sozialverhältnisse und ausländischer Vorherrschaft, die sie vertritt, auf jede uns mögliche Weise unterstützen, und wir selbst müssen ein sofortiges Ende aller Formen fremder Einmischung seitens der großen Mächte der Welt fordern. Wir müssen jetzt klar machen, dass jeder Versuch einer militärischen Intervention auf unseren entschlossenen und massiven Widerstand stoßen wird. (12.5.2006)

Nord, Süd, Ost und West: Vereinigt die Volkskämpfe!

Volkswiderstandsbewegung der Welt (VWBW)
www.wprm.org Email: wprm@wprm.org



Helft die Volkswiderstandsbewegung der Welt aufzubauen!
Helft die Volkswiderstandsbewegung der Welt aufzubauen!

Heute ist die Welt schärfer geteilt als jemals zuvor. Auf der einen Seite stehen die Herrscher der Großmächte der Welt, die reaktionären Regimes, die sie rund um die Welt stützen und unterstützen, und der Regierungsapparat und die Streitkräfte, die sie benutzen für ihren Machterhalt, um den Menschen ihren Willen auf zu zwingen und um ihren endlosen Feldzug für den Profit und um Vorherrschaft durchzuführen. Auf der anderen Seite ist die gewaltige Mehrheit der Weltbevölkerung, die diesem System ausgesetzt ist - unserem gemeinsamen Feind, einem System, das Imperialismus genannt wird, einem System, in dem:

  • die Hälfte der Weltbevölkerung weniger als 2 US-Dollar am Tag verdient
  • alle drei Minuten eine Frau vergewaltigt wird und in dem Frauen im allgemeinen unter der Vorherrschaft von Männern leben
  • Menschen wegen ihrer Herkunft, Hautfarbe oder ihres religiösen Glaubens diskriminiert, verfolgt oder sogar getötet werden
  • Krieg zu einem ständigen Bestandteil des zukünftigen Lebens der Menschheit erklärt wird
  • die Umwelt und die natürlichen Ressourcen, die die Grundlage für unser Leben und das zukünftiger Generationen bildet, zerstört werden
  • die imperialistischen Besatzungen Afghanistans und des Irak anhalten und Länder wie der Iran, Syrien und Nordkorea fast täglich mit einem Angriff bedroht werden...
Wir, die Menschen sind zusammengekommen, um gegen die unzähligen Verbrechen dieses Systems oder sogar das System als ganzes zu rebellieren und für eine andere Welt zu kämpfen. Dieser Kampf ist selbst international und erfordert sowohl einen internationalistischen Geist, als auch internationale Organisation und Einheit.

Die Volkswiderstandsbewegung der Welt ist ins Leben gerufen worden, um genau diese Art von politischem Bewusstsein, Aktionseinheit und Organisation zu schaffen. Die VWBW ist eine wachsende Bewegung, die für alle offen ist, die wirklich gegen Imperialismus sind und die gerechten Kämpfe des Volkes unterstützen. Die VWBW stellt ein internationales Vehikel dar, um die weltweite Einheit gegen den gemeinsamen Feind - das kapitalistisch/imperialistische System - zu fördern und zu beschleunigen. Wir sind gegenwärtig hauptsächlich in Europa und Südasien organisiert und konzentrieren uns heute darauf, dem unter dem Deckmantel des "Anti-Terror-Krieges" durchgeführten imperialistischen Kreuzzug entgegenzutreten. Darüber hinaus unterstützt die VWBW die Kämpfe der unterdrückten Völker und Nationen für Befreiung und all diejenigen, die gegen irgendeine Form von Unterdrückung kämpfen, die dieses System über die Menschen bringt: Arbeiter, Bauern, Frauen, Jugendliche, Studenten, Intellektuelle, Künstler, ethnische und religiöse Minderheiten, Gefangene, etc. Wir meinen, dass die Menschen niemals eine Welt akzeptieren dürfen, in der die größten Verbrecher der Erde ganze Städte niederbrennen können, es dem Volk aber verboten ist, auch nur eine Kerze an zu machen! Aus diesem Grund hat jeder Kampf, der wirklich auf dieses System zielt, einschließlich derjenigen, bei denen die Unterdrückten und Ausgebeuteten Waffen gegen die Verteidiger der alten Ordnung in die Hände genommen haben, unsere unerschütterliche Solidarität.

Seit ihrer Gründung hat sich die VWBW in Europa, Südasien und anderswo bei zahlreichen Demonstrationen und sonstigen Widerstandsformen mit anderen Menschen zusammengeschlossen - sowohl organisierten, als auch unorganisierten - , um dem US-geführtem imperialistischem Krieg gegen die Welt und anderen Akten der Aggression entgegenzutreten. Wir sind der Invasion und der Besetzung Afghanistans und des Irak energisch entgegengetreten und haben den Kampf des palästinensischen Volkes gegen zionistische Besatzung und für nationale Selbstbestimmung konsequent unterstützt. Insbesondere hat sich die VWBW bemüht, weltweite Opposition gegen die auf den revolutionären Volkskrieg in Nepal zielende imperialistische Intervention zu sammeln, und sie hat eine Kampagne gestartet, um die Freilassung von Führern dieses Kampfes zu erreichen, die zur Zeit in Nepal und Indien inhaftiert sind. Die VWBW unterstützt den Kampf für die Freiheit fortschrittlicher, anti-imperialistischer und revolutionärer Gefangener überall.

Die VWBW möchte nicht irgendwelche anderen Volksorganisationen auf nationaler oder internationaler Ebene ersetzen oder mit ihnen konkurrieren. All diejenigen, die auf der selben Seite der Barrikaden stehen, sind in der VWBW willkommen. Wir rufen Menschen überall dazu auf, die VWBW zu unterstützen, bereits existierende Ortsgruppen in ihrer Nähe zu kontaktieren, zu helfen, neue dort zu gründen, wo noch keine existieren, und ihre bestehenden Organisationen der VWBW anzugliedern. Wir sagen:

Nord, Süd, Ost und West: Vereinigt die Volkskämpfe!

Volkswiderstandsbewegung der Welt (VWBW)
www.wprm.org Email: wprm@wprm.org


"Wir müssen der globale Widerstand gegen die Besatzung im Irak werden."
(Arundhati Roy, Mumbai 2004)
INTERNATIONALER AKTIONSTAG ZUM 3. JAHRESTAG DES IRAK-KRIEGES
DEMO am 18. MÄRZ 2006 15 UHR in Berlin
Mehringdamm/Gneisenaustraße über Hermannplatz, Kottbusser Tor zum Heinrichplatz
Aktionsbündnis 18. 3. 2006
GEGEN KRIEG UND BESATZUNG IM IRAK
NEUE WELTORDNUNGSKRIEGE VERHINDERN - KEIN ANGRIFF GEGEN IRAN
DEUTSCHE UNTERSTÜTZUNG BEENDEN


  Wir fordern:
- die sofortige Einstellung der US-Angriffe auf irakische Städte
- den raschen und bedingungslosen Abzug der Besatzungsmächte aus dem Irak
- die Wiedergutmachung der angerichteten Schäden
- die Einstellung jeglicher Unterstützung der Besatzung durch die deutschen und die europäischen Regierungen
- die Schließung der US-amerikanischen Militärstützpunkte in Deutschland
- die Beendigung der Bedrohung Syriens und Irans
- Solidarität mit den Völkern der arabischen und islamischen Welt


Aktionsbündnis 18. 3. 2006
Aufruf Aktionsbündnis 18. 3. 2006
Viele Organisationen veranstalten im Zusammenhang mit dem 18. 3. weitere Veranstaltungen.
Dazu verweisen wir auf die folgenden Webseiten: www.arbeitermacht.de www.achse-des-friedens.de www.friko-berlin.de www.gegeninformationsbuero.de www.irakkoordination.de www.linksruck.de www.18maerz06.tk www.nuevacolumbia.de www.wprm.org


FÜR DIE ABSCHAFFUNG ALLER
FRAUENFEINDLICHEN GESETZE IM IRAN!

Zur Unterstützung des Aufrufs zur Solidarität mit den Frauen im Iran
und dem Marsch nach Den Haag
Stellungnahme des Provisorischen Organisationsausschusses (Europa)
VOLKSWIDERSTANDSBEWEGUNG DER WELT

Flugblatt (PDF Format) in DEUSCH
Weitere Informationen:
Aufruf zum großen Marsch gegen die Islamische Republik Iran
von Deutschland nach Holland
04.-08. März 2006

Frauenorganisation 8. März (Iranisch-Afghanistani)
Karzar-Zanan

TURKISH FLUGBLATT
TURKISH FLUGBLATT RTF Dokument
Start der Karawane:
04.03.2006 Frankfurt um 11:00 Uhr- Hauptwache
05.03.2006 Mainz um 11:00 Uhr- Bahnhofstrasse
06.03.2006 Köln um 11:00 Uhr- Neumarkt
07.03.2006 Düsseldorf um 11:00 Uhr- Güstaf- Grundgensplatz
08.03.2006 Niederlande Den Haag um 12:00 Uhr- Malieveld










-Veranstaltungs-Rundreise in Europa-
Revolution in Nepal: Eine neue Welt ist möglich!
Volkswiderstandsbewegung der Welt (Europa)

-Veranstaltungs-Rundreise in Europa-

Revolution in Nepal: Eine neue Welt ist möglich!

Während du dieses Flugblatt liest, findet in Nepal ein noch kaum bekannter Kampf statt, der Millionen von Menschen mit einbezieht und dieses Land auf die denkbar dramatischste Art und Weise umwandelt. Eine Umwandlung, bei der Nepal dabei ist, sich von einem der ärmsten und rückständigsten Länder der Erde zur Vorhut der sozialen Veränderung und gesellschaftlichen Fortschritts zu entwickeln. Eine Volksrevolution macht den Imperialismus in Nepal zur Geschichte!

Mehr als ein Jahrhundert lang hat die herrschende Elite in Nepal den britischen und den US-Imperialisten und den indischen Expansionisten dabei gedient, die Massen auszubeuten und die natürlichen Ressourcen des Landes auszuplündern. Angeführt von einem feudalen Monarchen hat sie den Widerstand gewaltsam unterdrückt, der von Arbeitern, Bauern, Studenten und Intellektuellen gegen Ausbeutung und Unterdrückung geleistet worden ist. Eine alte, verrottete Gesellschaft, ein Völkergefängnis für verschiedene Nationalitäten und ein Höllenloch für Frauen ist von fremden Mächten, dem reaktionären Staat und seinem Rückgrat – der Königlichen Nepalesischen Armee und der Polizei – beschützt worden.

Im Jahre 1990 wurde die Monarchie durch ei-ne Volksbewegung dazu gezwungen, von ihrer absoluten Macht zurückzutreten, und ein parlamentarisches Mehrparteiensystem mit einem der breitesten Spektren von politischen Parteien auf der Welt wurde wiedereingeführt. Das nepalesische Volk erwartete, dass die Armen Lebensmittel, sauberes Trinkwasser und ein ordentliches Abwassersystem bekommen würden, dass Wohnungen gebaut und mit Strom versorgt werden würden, und dass eine medizinische Grundversorgung und Ausbildung zugänglich gemacht werden würden. Die Menschen erwarteten die Abschaffung von Frauen- und Kastenunterdrückung, der Unterordnung nationaler Minderheiten, der ungezügelten Korruption, Bestechung, Vetternwirtschaft und des Diebstahls auf allen Ebenen der Regierung. Doch verschlimmerten sich die vielen Missstände der alten Gesellschaft sogar noch weiter, wodurch die Hoffnungen und Erwartungen des Volkes auf bittere Weise zunichte gemacht wurden.

In dieser Situation fasste die Kommunistische Partei Nepals (Maoistisch) [KPN(M)] den Ent-schluss, das in Gang zu setzen, was die Maoisten als Volkskrieg bezeichnen. Im Februar 1996, beginnend nur mit einer Handvoll organisierter Einheiten und nur ein paar einfachen Waffen – manche davon sogar selbstgebaut –, doch mit der politischen Unterstützung von Millionen von Menschen, führten sie eine Reihe von Angriffen durch, die auf den alten Staat zielten, und die mit anderen Massenaktionen kombiniert wurden, an denen sich viele Tausende beteiligten. Ziel dieses Kampfes war es nicht, bloß einige Reformen zu erzwingen oder irgendeine auf eine „Machtbeteiligung“ zielende Übereinkunft zu erreichen, sondern ausländischer Vorherrschaft ein Ende zu bereiten, die feudalen Strukturen, die die nepalesische Gesellschaft auf allen Ebenen beherrschen, vollkommen zu entwurzeln und die sozialen Beziehungen in allen Bereichen radikal umzuwandeln. Die KPN (M) hat erklärt, sie führe den Kampf als bewussten Bestandteil eines weltweiten revolutionären Prozesses, an dem sie sich beteiligt.

Der im Februar 1996 begonnene Volkskrieg ist mit erstaunlicher Geschwindigkeit vorangeschritten. Heute befindet sich mehr als 80% der Fläche Nepals und die Mehrheit der Bevölkerung in Gebieten unter Kontrolle der Revolution, während das Regime des Königs bloß auf größere und mittlere Städte beschränkt ist. Revolutionäre Stützpunktgebiete sind errichtet worden, in denen echte Volksmacht zum ersten Mal in der Geschichte Nepals Wirklichkeit geworden ist. In diesen Gebieten übt das Volk selbst kollektiv politische Macht aus, um die Gesellschaft zum Wohle der überwiegenden Mehrheit zu verändern. In den Stützpunktgebieten bauen die Menschen eine neue Gesellschaft auf, wobei sie die Volkskomitees als Bausteine benutzen. Die Volkskomitees werden vom Volke gewählt und sind auf zentraler Ebene im Vereinigten Revolutionären Volksrat (VRV) vereinigt, der das Embryo eines neuen Staates darstellt und die Entstehung politischer Volksmacht auf einer landesweiten Ebene repräsentiert.

Mit der Errichtung revolutionärer Stützpunktgebiete auf dem Lande üben nationale Minderheiten und Frauen neu gewonnene Freiheiten und Macht aus; eine unabhängige Ökonomie wird entwickelt; das verhasste Kastensystem wird abgeschafft, so dass zum ersten Mal in der Geschichte Südasiens „Dalits“ („Unberührbare“) wirkliche Gleichheit in der Gesellschaft erlangen; Menschenhandel mit Frauen und Kindern, Drogenhandel wie auch Prostitution, Gewalt gegen Frauen und Mitgift… wurden abgeschafft; die Schule ist für alle Kinder und Jugendliche kostenlos geworden; die Menschen genießen vollständigen Schutz vor korrupten Regierungsbeamten und feudalen Grundherren und eine neue Kultur wird gefördert, bei der Wissenschaft, Kreativität und Debatte Aberglauben, Unwissenheit und blinden Gehorsam ersetzen. Die Umrisse eines neuen Nepals – und einer neuen Welt – werden von Tag zu Tag immer sichtbarer.

Die KPN (M) hat erklärt, dass der Volkskrieg in sein letztes Stadium eingetreten ist – die strategische Offensive. Doch starten die Monarchie und ihre imperialistischen Hintermänner weiterhin Offensiven, die darauf zielen, die Revolution in eine defensive Position zurückzuschlagen und sie schließlich zu besiegen. Am 1. Februar 2005 hat König Gyanendra die absolute Monarchie wiedererrichtet, alle Rechte außer Kraft gesetzt, Dutzende von Zeitungen und Radiosender dichtgemacht, allen Medien offene Zensur auferlegt und über Tausend politische Aktivisten inhaftiert – unter ihnen auch frühere Minister der Regierung. Massenhaftes Töten von Zivilisten, Vergewaltigungen und Folter stellen die Haupttaktiken der Königlichen Nepalesischen Armee und ihrer US-amerikanischen, israelischen und indischen „Berater“ dar. In Nepal gibt es die meisten „Verschwundenen“ auf der Welt. Die Gefahr offener ausländischer militärischer Intervention wächst – am wahrscheinlichsten durch die indische Armee mit Unterstützung der US- und europäischen Imperialisten.

Die Volkswiderstandsbewegung der Welt (VWBW) betrachtet die Revolution in Nepal als den am weitesten fortgeschrittenen Kampf gegen Imperialismus in der heutigen Welt. Die Existenz echter Volksmacht hat tief greifende Auswirkungen auf den Kampf der Menschen gegen Imperialismus rund um den Globus. Internationale Solidarität wird zu einer bedeutungslosen Phrase, wenn sich die Menschen der Welt nicht vereinigen, um ausländischer Intervention in Nepal entgegenzutreten und die Errungenschaften unterstützen, die der Volkskampf dort unter großen Opfern gewonnen hat. Die Schlacht, die sich um Nepal entwickelt, wird zweifelsohne eine der historischen Kämpfe der ersten Hälfte des 21. Jahrhunderts sein – und sie ist ein Kampf, den zu führen wir wagen und zu gewinnen wir erstreben müssen!

Die Vortragsreise, die die VWBW, mit ihr verbundene Organisationen und andere Gruppen und Individuen in ganz Europa organisieren, um die Nachricht von der Revolution in Nepal zu verbrei-ten, wird einen gut informierten Redner aus Süd-asien präsentieren, wie auch die jüngsten Nachrichten aus den Stützpunktgebieten und vom Volkskrieg. Sie wird eine einmalige Gelegenheit bieten, aus erster Hand über die wirklichen Entwicklungen in Nepal und ihre Bedeutung für die Menschen dort und überall zu erfahren und dies zu diskutieren. Wir fordern alle dazu auf, die Veranstaltungen in ihrem jeweiligen Land und ihrer Stadt zu unterstützen, dazu zu mobilisieren und sich daran zu beteiligen.

Volkswiderstandsbewegung der Welt (Europa)

Kontakt: nepaltour2006@yahoo.com

www.wprm.org

Veranstaltungs-Rundreise in Europa RTF DOKUMENT -ADOBE PDF DOKUMENT



Revolte in Frankreich:
Wir stehen den Rebellen bei!

Provisorischer Organisationsausschuss (Europa)
Volkswiderstandsbewegung der Welt
(November 2005)
Revolte in France:
Wir stehen den Rebellen bei!

In den letzten 2 Wochen hat eine massive Revolte die französische Gesellschaft in ihren Grundfesten erschüttert. Diese Rebellion, getragen hauptsächlich von Minderheiten-Jugendlichen aus der Arbeiterklasse, begann am 27. Oktober im Pariser Vorort Clichy-sous-Bois, als eine Gruppe junger Männer, nachdem sie den Nachmittag mit Fußballspielen verbracht hatten, nach Hause gingen und eine Wagenladung von Polizisten an sie herantrat - die berüchtigte BAC, eine Spezialeinheit, die stolz auf ihren Ruf ist, Immigranten und Jugendliche zu schikanieren und brutal zu behandeln. Als sie vor dem drohenden Polizeiangriff flohen, versuchten sich 3 von ihnen in einer Elektro-Station zu verstecken. Obwohl die Polizei wusste, dass die 3 in Lebensgefahr schwebten, dauerte es eine Stunde, ehe der Strom abgestellt wurde und die Feuerwehr kam, um sie zu retten. Zu diesem Zeitpunkt waren bereits zwei der Jugendlichen tot und der Dritte schwer verletzt. Als sich die Nachricht vom Tod der 2 Jugendlichen verbreitete, begannen Gruppen von anderen Mülltonnen und Autos in Brand zu stecken und Steine auf die Polizei zu werfen.
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Aufruf zur Unterstützung der Veranstaltungs-Rundreise
Revolution in Nepal: Eine neue Welt ist möglich!
Provisorischer Organisationsausschuss (Europa)
Volkswiderstandsbewegung der Welt
Liebe Genossen und Freunde

Wie viele von Euch wissen werden, hat in den vergangenen neun Jahren der Kampf des Volkes Nepals, um sich selber von den Fesseln feudaler Unterdrückung und ausländischer Vorherrschaft zu befreien, dramatische Schritte nach vorne gemacht. Im Laufe dieser Zeit hat eine Revolution von epischen Ausmaßen unter der Führung der Kommunistischen Partei Nepals (Maoistisch) [KPN (M)] - ein Volkskrieg, wie die KPN (M) sie nennt - zur Errichtung revolutionärer Stützpunktgebiete geführt, die den Großteil des Territoriums und die Mehrheit der Bevölkerung Nepals umfassen. In diesen Gebieten nehmen Volkskomitees, die von Dorfbewohnern gewählt werden und landesweit im Vereinigten Revolutionären Volksrat (VRV) zusammengeschlossen sind, bereits grundlegende Veränderungen im Leben der Menschen vor: Kasten- und nationale Unterdrückung wird beseitigt, Frauen bekommen gleiche Rechte, örtliche Tyrannen und feudale Unterdrücker werden ihrer Macht über die Bauernschaft beraubt, allgemeine kostenlose Ausbildung wird eingeführt etc. Am wichtigsten ist, dass all diese bemerkenswerten Umwälzungen durch die Tatsache ermöglicht werden, dass wirkliche Volksmacht errichtet wird. Das ist der Schlüsselfaktor, der Millionen derer, die vormals zu den am meisten unterdrückten und ausgebeuteten Menschen auf diesem Planeten gehörten, in die Lage versetzt damit anzufangen, ihr Schicksal in die eigenen Hände zu nehmen und mit dem Aufbau einer wahrlich neuen Welt zu beginnen - nicht nur für sich selbst, sondern als bewusster Bestandteil des Kampfes zur Emanzipation der gesamten Menschheit.
Gleichzeitig wird diesen befreienden Fortschritten weiterhin von dem feudalen Regime des Königs Gyanendra Shah und der Königlichen Nepalesischen Armee unter seinem Befehl mit grausamer Gewalt entgegengetreten. Obwohl dieses reaktionäre Regime heute isolierter denn je ist, bleibt es weiterhin an der Macht, weil es von großen ausländischen Mächten gestützt wird. Diese Länder, allen voran die USA, Indien und Großbritannien, haben über Jahrzehnte und sogar Jahrhunderte Reaktionäre wie Gyanendra benutzt, um ihre totale Gewalt über Nepals Ressourcen und Menschen zu behalten. Sie haben den Despoten Gyanendra mit Millionen von Dollars an Waffenlieferungen, Hunderten von "militärischen Beratern" und Dutzenden von Geheimdienst-Agenten und Spionen wie auch mit politischer und diplomatischer Unterstützung versorgt. Sie waren Gyanendra dabei behilflich, die Größe seiner Armee in den letzten paar Jahren zu verdoppeln, während sie sein autokratisches Regime weiterhin als "demokratisch" bezeichnet haben, selbst als seine Truppen ein Massaker nach dem anderen durchgeführt haben, regelmäßig Folter praktizieren und Nepal das Land ist, in dem die meisten Menschen auf der Welt in Regierungsgewahrsam "verschwundengelassen" werden. Auf der anderen Seite haben diese gleichen großen Mächte den organisierten Kampf von Millionen von Menschen in Nepal, um sich von diesem Tyrannen und dem mittelalterlichen Alptraum, den er ihnen aufzwingt, zu befreien, als "Terrorismus" gebrandmarkt.
Angesichts der Tatsache, dass sich das Gyanendra-Regime jetzt kaum noch an der Macht hält, ist die Gefahr einer offenen ausländischen militärischen Intervention und sogar Invasion, die darauf zielt, den Kampf des Volkes niederzuschlagen, größer als jemals in den vergangenen neun Jahren zuvor. Was diese Gefahr noch drohender macht, ist die Tatsache, dass rund um die Welt, und insbesondere in Europa, sehr wenig über die wirkliche Situation in Nepal und die Grundlagen einer neuen Welt allgemein bekannt ist, die dort durch den Kampf und die Opfer der Menschen gelegt werden. Diese dramatische Kluft zwischen der welthistorischen Bedeutung dessen, was in Nepal passiert und der Gefahr einer offenen ausländischen Intervention auf der einen Seite, und dem immer noch beschränkten Wissen über und der beschränkten aktiven Unterstützung des Kampfes dort auf der anderen muss überwunden werden.
Aus diesem Grund organisiert die VWBW (Europa) in Kooperation mit der VWBW (Südasien) eine Veranstaltungs-Rundreise durch Europa, um so vielen Menschen wie möglich die Wahrheit über das zu zeigen, was heute in Nepal passiert. Diese Rundreise wird sich durch einen Hauptredner aus Südasien mit umfassendem Wissen über die Geschichte des Kampfes und die gegenwärtige Situation in Nepal wie auch andere Formen von Information auszeichnen. Sie wird Menschen die Möglichkeit geben, über die Entwicklungen dort zu erfahren und sie zu diskutieren und sich mit anderen zusammenzuschließen, um Möglichkeiten auszuarbeiten, um dieses Wissen zu verbreiten und die dringend erforderliche Unterstützung für den Kampf der Menschen um Befreiung und Opposition gegen ausländische Intervention in Nepal zu organisieren.
Wir rufen alle fortschrittlichen und anti-imperialistischen Organisationen und Einzelpersonen in ganz Europa dazu auf, sich mit uns zusammenzuschließen und dieses Vorhaben auf jede mögliche Weise zu unterstützen: fügt Eure Namen denen hinzu, die diese Veranstaltungen unterstützen; setzt Euch so schnell als möglich mit uns in Verbindung, um Veranstaltungen in Euren Städten und Ländern organisieren zu helfen; helft uns durch das Sammeln von Spenden, um die Reise- und anderen Kosten zu tragen; helft uns bei der Übersetzung, etc.
Der Ausgang des Kampfes, der heute in Nepal stattfindet, wird bedeutende Auswirkungen auf die Bedingungen und Möglichkeiten für den Erfolg all der Kämpfe rund um die Welt haben, die sich gegen die unzählbaren Formen von Ungerechtigkeit, Ungleichheit und Unterdrückung richten, mit denen gegenwärtig die überwiegende Mehrheit der Menschen, die auf diesem Planeten leben, konfrontiert ist. Die Wichtigkeit dessen kann nicht überschätzt werde, noch kann dies die Notwendigkeit, dass alle, die den Traum einer radikal anderen Welt teilen, ihren Beitrag zu diesen Bemühungen leisten.

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Offener Brief an den Ehrenwerten Herrn António Guterres
Hoher Kommissar für Flüchtlinge der UNO

Offener Brief an den Ehrenwerten Herrn António Guterres
Hoher Kommissar für Flüchtlinge der UNO
Case Postale 2500
CH-1211 Genève 2 Dépôt
Switzerland

15. August 2005

Sehr geehrter Herr Guterres,

Wir, die Unterzeichnenden, ersuchen darum, dass der Hohe Kommissar für Flüchtlinge der Vereinten Nationen (UNHCR) den beiden nepalesischen Staatsangehörigen Chandra Prakash Gajurel (verhaftet am 20. August 2003 und gegenwärtig im Zentralgefängnis von Chennai, Indien) und Mohan Baidhya (verhaftet am 25. März 2004 und gegenwärtig in der Stadt Jalpaiguri, Indien inhaftiert) die Rechtsstellung von Flüchtlingen gewährt.

Die gegenwärtige herrschende Monarchie in Nepal ist weltweit für ihre Brutalität und Missachtung der demokratischen Rechte der Menschen bekannt. Nepal weist die höchste Zahl an "Verschwundenen" durch Sicherheitsorgane der Regierung in der Welt auf. Es ist unstrittig, dass die Kommunistische Partei Nepals (Maoistisch) einen revolutionären Aufstand anführt, zu dessen erklärten Zielen die Abschaffung der Monarchie gehört. Sowohl nepalesische, als auch internationale Menschenrechtsorganisationen und verschiedene UNO-Organe berichten, dass Mitglieder und Sympathiesanten der KPN (M), sowie jegliche Person, die dessen verdächtigt wird, regelmäßig Misshandlung, Folter und sogar standrechtlicher Hinrichtung ausgesetzt sind, wenn sie von Regierungseinheiten gefangen genommen werden.

Die KPN (M) hat offen erklärt, dass Chandra Prakash Gajurel (auch bekannt als Genosse Gaurav) und Mohan Baidhya (auch bekannt als Genosse Kiran) beide Mitglieder des Politbüros der Partei sind. Die indische Regierung hat mehrfach öffentlich damit gedroht, sie zurück an Nepal auszuliefern. Für sie als anerkannte hochrangige Führer der KPN (M) würde ein solcher Schritt bedeuten, dass sich ihre persönliche Sicherheit und ihr Leben selbst in extremer Gefahr befände.

Wie Sie wissen, verhängte König Gyanendra Shah am 1. Februar 2005 den "Notstand". Er entließ die von ihm selbst ernannte Regierung, verbot alle politischen Parteien und setzte alle demokratischen Rechte außer Kraft. Obwohl der König kürzlich den "Notstand" formal gelockert hat, sind dennoch die meisten der Rechte des Volkes nicht wiederhergestellt worden und er behält weiterhin die oberste Kontrolle über die Regierung und den Oberbefehl über die Armee in seinen Händen.

Gemäß Artikel 1 A (2) des Abkommen und Protokoll über die Rechtsstellung von Flüchtlingen ist eine Person ein Flüchtling, die "...aus der begründeten Furcht vor Verfolgung wegen Rasse, Religion, Nationalität, Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe oder wegen ihrer politischen Überzeugung sich außerhalb des Landes befindet, dessen Staatsangehörigkeit sie besitzt, und den Schutz dieses Landes nicht in Anspruch nehmen kann oder wegen dieser Befürchtungen nicht in Anspruch nehmen will."

Aus großer Sorge, dass die indischen Behörden tatsächlich ihre Drohungen wahr machen werden und Chandra Prakash Gajurel und Mohan Baidya an die Regierung in Kathmandu ausliefern, fordern wir Sie dazu auf, im Hinblick auf ihre Fälle rasch zu handeln und ihnen, wie in dem Abkommen verlangt, die Rechtsstellung zu gewähren.

Mit vorzüglicher Hochachtung,

Dr. Jürgen Schneider - Rechtsanwalt (Hamburg, Deutschland), Heike Krause - Rechtsanwältin (Köln, Deutschland), A. Rahul - Rechtsanwalt, Indische Vereinigung der Anwälte des Volkes (Chennai, Indien), Laxman Pant - Präsident der Nepalesischen Vereinigung zum Schutz der Rechte des Volkes (Indien), Haluk Gerger - Autor, Universitätsdozent (emeritiert) und politischer Aktivist (Türkei), Peter Grant - Journalist, Unterstützer der Volkswiderstandsbewegung der Welt (Europa), Khim Lal Devkota - Rechtsanwalt, Vizepräsident der Nationalen Vereinigung Nepalesischer Intellektueller (Nepal), Christian Fraatz - Rechtsanwalt, Bundessekretär der Vereinigung Demokratischer Juristinnen und Juristen e.V. (Deutschland), Tara Singh - Volkswiderstandsbewegung der Welt (Südasien), Prof. José Maria Sison - Vorsitzender des Internationalen Koordinationskomitees der International League of Peoples´ Struggle, Bernd Krause - Gossner Mission (Deutschland), Fr. Michael Lapsley - Direktor, Institute for Healing of Memories (Südafrika), Kris Merckx, Arzt, Medizin für das Volk (Partei der Arbeit Belgiens), Ehrwürden Desmond M. Tutu - Anglikanischer Erzbischof Emeritus von Cape Town (Südafrika),... [Anfängliche Liste vom 15.08.2005 - Organisationsnamen dienen nur der Zuordnung]

Kurze Biografien von Gaurav und Kiran




Nein zu Bush und allem, wofür er steht!
Keine Kollaboration mit der Besatzung - Alle fremden Mächte, sofort raus aus dem Irak!
Menschen der Welt, vereinigt euch, um die US-geführte imperialistische Offensive zu stoppen!
   Einer der größten Verbrecher der Weltgeschichte, der US-Präsident Bush, besucht Europa in dem Versuch, seine schon be-gangenen Verbrechen zu rechtfertigen und Komplizen für die neuen Verbrechen zu rekrutieren, die er plant. Seit dem 11. September 2001 hat Bush unter dem Deckmantel des eines sogenannten "Anti-Terror-Krieges" die USA und ihre Verbündeten in einem der blu-tigsten Kreuzzüge der kolonialen Eroberung geführt, die die Welt je gesehen hat. Bush hat gesagt, dass diese weltweite Offensive "min-destens eine Generation" andauern wird. Er hat erklärt, dass es das Recht der USA sei, "präventiven Krieg" gegen jedes Land auf der Welt zu führen, das sich nicht ihren Forderungen nachkommt. Und zusammen mit den Führern aller Großmächte der Welt - einschließ-lich derer, die sich bis jetzt geweigert haben, sich an der Invasion und der Besetzung des Irak offen zu beteiligen - haben sie gemein-sam eine neue Weltordnung ausgerufen, in der kein Land der Drit-ten Welt irgendein Recht auf nationale Souveränität überhaupt hat. Also besetzen heute nicht nur US- und britische, sondern auch Tau-sende von deutschen, französischen, spanischen, italienischen, hol-ländischen und anderen Soldaten mehr als ein Dutzend Länder rund um die Welt. Das Resultat dieser Offensive ist unsägliche Zerstö-rung und Tod.      [weiter]       [RTF-Worddocument]    [PDF-Document]



Erklärung des Provisorischen Organisationsausschusses (Europa) der Volkswiderstandsbewegung der Welt verurteilt die Verhängung des Kriegsrechts in Nepal

Nein zum Kriegsrecht in Nepal!
Kein Geld und keine Waffen für das Gyanendra-Regime!
   Am Dienstag, dem 1. Februar 2005 erklärte König Gyanendra Shah, dass er die direkte Kontrolle über die Regierung übernommen und das Kriegsrecht im ganzen Land verhängt hatte. Inländische und internationale Telefonverbindungen wurden im ganzen Land vollständig unterbrochen und alle Internetverbindungen gekappt. Soldaten drangen in die Büros aller wichtigen Zeitungen und Zeitschriften, sowie die Radio- und Fernsehsender ein, und sie sind jetzt direkter Regierungszensur unterstellt worden. Hunderte, möglicherweise mehr als eintausend politische Aktivisten wurden eingesammelt und an ungenannte Orte gebracht. Die Führer aller wichtigen parlamentarischen Parteien wurden unter Hausarrest gestellt, unter ihnen 5 ehemalige Ministerpräsidenten. Bei einem an das Massaker auf dem Tiananmen-Platz 1989 erinnerndem Vorfall setzte die Königliche Nepalesische Armee einem Bericht der Hindustan Times zufolge Hubschrauber ein, um in der Stadt Pokhara gegen diese Maßnahme des Königs demonstrierende Studenten anzugreifen. In diesem Bericht hieß es, 15 Studenten seien verwundet und dann in eine Armeekaserne statt ins Krankenhaus gebracht worden, wo sie gefoltert wurden.      [weiter]       [RTF-Worddocument]    [PDF-Document]



Zum Gedenken an Rosa Luxemburg & Karl Liebknecht-
Heute mehr denn je soll uns ihre Haltung ein Beispiel sein!
   Heute gehen wieder Zehntausende auf die Straße, um Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht zu gedenken, den vor 86 Jahren von reaktionären Freikorps in direkter Zusammenarbeit mit der SPD-Führung und den Deutsch-Imperialisten ermordeten Mitbegründern und Führern der Kommunistischen Partei Deutschlands (KPD). Auch wir als Teil einer anti-imperialistischen Bewegung meinen, dass es sehr wichtig ist, das Erbe dieser beiden prinzipienfesten und konsequenten Anti-Imperialisten und Internationalisten hochzuhalten.      [weiter]       [RTF-Worddocument]    [PDF-Document]



Stellungnahme des Provisorischen Organisationsauschusses (Europa), Volkswiderstandsbewegung der Welt
Aufruf zu dringender Aktion:
Neue Schritte des indischen Staates bringen das Leben des nepalesischen revolutionären Führers, Genossen Gaurav (Chandra Prakash Gajurel) in erhöhte Gefahr!
   Am 20. August 2003 wurde ein bedeutender (Senior) Führer der Kommunistischen Partei Nepals (Maoistisch) und Mitglied des Politbüros, Chandra Prakash Gajurel, der Millionen von Menschen in Nepal und Südasien als Genosse Gaurav bekannt ist, von den indischen Behörden verhaftet, als er versuchte von Indien nach Europa zu reisen. Seit 1996 führt die KPN(M) einen Volkskrieg, der durch Nepal fegt. Das Ziel der Reise von Genossen Gaurav war es, Unterstützung im Kampf gegen imperialistische Intervention in seinem Land aufzubauen und die Position seiner Partei in den damals stattfindenden Friedensgesprächen mit der Regierung zu erläutern.     [weiter]     [RTF-Worddocument]  [PDF-Document]



Erklärung der Volkswiderstandsbewegung der Welt, 8. November 2004
Stoppt den Angriff auf Falluja!
US-, britische und alle anderen ausländischen Besatzer
raus aus dem Irak, sofort!

   Am Sonntag, dem 7. November haben die US-Besatzungstruppen in Irak, unterstützt von britischen Einheiten und irakischen Marionetten-Truppen, ihren Angriff auf Falluja gestartet. Diese Aktion begann mit stundenlangen massiven Luft- und Artillerie-Bombardements der Stadt, gefolgt von einem Angriff auf dem Boden mit 12.000 schwer bewaffneten Bodentruppen. Angeführt von einer Phalanx aus Panzern, die mit ihren Kanonen und Maschinengewehren aus kürzester Entfernung auf die Häuser und Geschäfte der Bewohner von Falluja schossen, war ihr erstes Ziel das am Stadtrand gelegene Krankenhaus von Falluja, damit verwundete Verteidiger der Stadt und zivile Opfer medizinisch nicht behandelt werden. Kliniken und Krankenstationen direkt in der Stadt wurden mit „Präzisionsschlägen“ mit gelenkten Bomben und Raketen systematisch zerstört.     [weiter]     [RTF-Worddocument]  [PDF-Document]



Berlin 3. oktober Weg mit Hartz IV und der gesamten Agenda 2010:
Stoppt die Offensive des Großkapitals zum Lohn- und Sozialabbau!

Seit Wochen gehen bundesweit Hunderttausende auf die Straßen um in aller Deutlichkeit zu zeigen, dass sie nicht länger bereit sind die Schikanen dieses menschenverachtende Ausbeutersystem widerstandslos hinzunehmen. Der Standpunkt ist eindeutig: Wir sind keine Sklaven oder Roboter, wir sind Menschen und wir fordern eine Welt, in der wir wie Menschen leben können!
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India-Consulate_protest in Hamburg Das Leben nepalesischer revolutionärer Führer ist in Gefahr-
Freiheit für die Genossen Gaurav und Kiran!

Am 20. August 2003 wurde ein Führer des Volkskrieges, der durch Nepal fegt - Chandra Prakash Gajurel, der Millionen von Menschen in Nepal und Südasien als Genosse Gaurav bekannt ist - von indischen Behörden verhaftet, als er versuchte nach Europa zu reisen, um den Kampf gegen die imperialistische Intervention in seinem Land zu unterstützen. Am 29. März 2004 wurde ein weiterer hochrangiger Führer des Volkskrieges und der Kommunistischen Partei Nepals (Maoistisch), die diesen Kampf führt, der Genosse Mohan Baidhya, der in Nepal landauf, landab und der gesamten Region als Genosse Kiran bekannt ist, ebenfalls von der indischen Polizei verhaftet, als er sich zur medizinischen Behandlung eines grauen Stars in Indien aufhielt.      [weiter]      [RTF-Worddocument]      [PDF-Document]

Keine militaristische Propagandashow
für Großdeutschland und seine Kriegseinsätze!

  In einem Land, von dem nie wieder Krieg ausgehen sollte, dass heute aber fast 10.000 Soldaten im ständigen Auslandeinsatz hat und damit zu einem Land geworden ist, dass nach dem USA/GBR die meisten Soldaten im Ausland stationiert, soll vom 24.-28. Juni erneut eine militärische Propagandashow unter dem Namen „Unser Heer“ stattfinden. Austragungsort soll nach der Luftwaffe- und Marineausstellung der letzten Jahre diesmal erneut Suhl sein, welche sich offiziell als „Stadt des Friedens“ betitelt.
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Öffentliche Termine gegen die Bundesheeresausstellung in Suhl:

Bericht zum Widerstand gegen die Bundesheeresausstellung


Die Ausstellung fand auf dem Schießsportgelände auf dem Suhler Friedberg statt. Das Objekt liegt ziemlich außerhalb der Stadt und ist per Bus nur selten bzw. nie zu erreichen. Bundeswehrplakate die für die Veranstaltung im Vorfeld werben sollten, wurden flächendeckend mit der Parole „Braucht kein Mensch!“ überklebt.
[Mehr]

NATO RAUS AUS GANZ NAHOST!
Bekämpft den NATO-Gipfel in Istanbul, Türkei!
  Überall auf der Welt sind die Menschen wütend auf die US- und britischen Imperialisten wegen deren brutalen Vergewaltigung des Irak und sind fest entschlossen, die Rechnung mit ihnen zu begleichen. Diese Imperialisten träumen - Hand in Hand mit den anderen Reaktionären, die gegenwärtig deren "Koalition der Willigen" bilden - immer noch davon, die Menschen des Irak zu versklaven, seinen Ölreichtum zu plündern und ihn in einen Stützpunkt zu verwandeln, von dem aus sie ihre Herrschaft über den ganzen Nahen Osten und die Golfregion, oder wie sie es jetzt nennen, den "Größeren Nahen Osten", weiter verstärken können.
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Aufruf zum 20. März: Globaler Aktionstag
Schluß mit der Besatzung! USA, Großbritannien und
alle anderen fremden Mächte - sofort raus aus dem Irak!
consulate_usa_in_frankfurt_main_3
  Am 20. März wird es ein Jahr her sein, seitdem die von den USA geführte Koalition von Aggressoren ihren massiven Angriff auf den Irak begonnen hat. Während sie behaupteten, sie würden handeln, um die Welt vor dem "Terrorismus" und den "Massenvernichtungswaffen" zu schützen, marschierten sie in einem Land ein, das bereits durch einen achtjährigen Krieg verwüstet und 10 Jahre von darauffolgenden wirtschaftlichen Sanktionen noch weiter geschwächt worden war. Zehnta von Irakern wurden durch diese "Befreier" verletzt und getötet.
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Erklärung des Provisorischen Organisationsausschusses der Volkswiderstandsbewegung der Welt (Europa) zur Verhaftung und Deportation von Matrika Prasad Yadav und Suresh Ale Magar hamburg_protest_for gaurav_yadav_and_magar
hamburg_protest
  Entsprechenden Presseberichten zufolge, wurden Matrika Prasad Yadav und Suresh Ale Magar am 8.Feb.2004 in Lucknow, Indien festgenommen und an die nepalesischen Behörden ausgeliefert, die sie sofort zu einer nicht bekannt gegebenen Armeebasis in Nepal verschleppte. Eine durch die Kommunistische Partei Nepals (Maoistisch) herausgegebene Erklärung, unterzeichnet von Prachanda, Vorsitzender des Zentralkomitees, legte folgendes dar: “Marika Prasad Yadav, Mitglied des Politbüros unserer glorreichen Partei, der Kommunistischen Partei Nepals (Maoistisch) und Vorsitzender der kürzlich organisierten Autonomen Volksregierung und sein Begleiter, das stellvertretende Mitglied des Zentralkomitees, Suresh Ale Magar (wurden) am 8.Februar durch die indische Regierung in einem Entführungsstil (verhaftet) (und) über Nacht an die unterdrückerische feudale militärische diktatorische Clique Nepals ausgeliefert“.  [weiter]
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Eine Zukunft der imperialistischen Globalisierung und des imperialistischen Krieges werden wir nicht akzeptieren:
Für eine Welt ohne Imperialismus!
  Jeden Tag sind Menschen rund um die Welt auf tausenderlei Weise mit der bitteren und schmerzhaften Tatsache konfrontiert, dass dieser Planet von einer relativen Handvoll von superreichen Leuten und den von ihnen beherrschten mächtigen Aktiengesellschaften und Ländern kontrolliert wird. Ihr unersättliches Streben nach Macht und Profit geht zu Lasten des Lebensunterhalts und des Lebens von Hunderten von Millionen von Menschen rund um die Welt. Sie haben den Schmerz und das Leid in einem Ausmaße globalisiert, wie es nie zuvor in der menschlichen Geschichte geschehen ist. Sie sind sogar dabei, genau die Ökosysteme zu zerstören, von denen jegliches Leben abhängt.   [weiter]
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Das Leben eines der Führer der Revolution in Nepal ist in Gefahr -
Freiheit für den Genossen Gaurav!Berliner Innenstadt
  Am 20. August 2003 wurde ein Führer des Volkskriegs, der durch Nepal fegt – Chandra Prakash Gajurel, der Millionen von Menschen in Nepal und Südasien als Genosse Gaurav bekannt ist – durch die indischen Behörden verhaftet, als er versuchte, nach Europa zu reisen, um den Kampf gegen die imperialistische Intervention in seinem Land zu unterstützen. vor_dem_konsulatSeit seiner Verhaftung hat die in Nepal herrschende reaktionäre Monarchie eine Reihe juristischer und diplomatischer Schritte unternommen, um die Auslieferung des Genossen Gaurav aus Indien zu erreichen. In der Vergangenheit hat die indische Regierung wiederholt nepalesische Revolutionäre zurück in die Kerker und Folterkammern des Regimes in Kathmandu geschickt.  [weiter]
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Oder an jegliche indische diplomatische Vertretung (eine Datei mit einer vollständigen Liste davon ist als Anhang dabei, bzw. siehe http://meaindia.nic.in/

posdamerplatz_gaurav_kundgebung

Volkswiderstandsbewegung der Welt

PRESSEMITTEILUNG

16.9.2003

Betr: Verhaftung und mögliche Auslieferung von Chandra Prakash Gajurel, führendes Mitglied der Kommunistischen Partei Nepals (Maoistisch)

PROTESTKUNDGEBUNG vor der indischen Botschaft
Donnerstag 18.9.2003 14.30

Die Volksbefreiungsbewegung der Welt hat eine weltweite Kampagne gestartet, um die Freiheit von Chandra Prakash Gajurel zu fordern und seine Auslieferung an Nepal durch die indische Regierung zu verhindern. In diesem Zusammenhang finden Aktionen überall auf der Welt statt, darunter eine Protestkundgebung vor der indischen Botschaft in Berlin am 18.9.2003 um 14.30.
Pressekontakt: (0162) 561 9852 Weiter Fotos von Aktionstag in Berlin



Bekämpft, widersteht und besiegt die
US-geführte imperialistische Besetzung des Irak!

Stoppt jegliche Mittäterschaft durch europäische Regierungen und andere!
   Am 1.Mai erklärte George Bush, dass die "Hauptkampfhandlungen" im Irak beendet seien. Seitdem ist der Widerstand des Volkes im Irak angewachsen und hat sich intensiviert.
   Vor dem Beginn ihrer Invasion hatten die Herrscher der USA, Großbritanniens und anderer Länder vorhergesagt, dass sie den Irak innerhalb weniger Tage erobern und besetzen würden und dass sie von der Bevölkerung als Befreier willkommen geheißen werden würden. Dies hat sich als nichts weiter als eine Illusion und grobe imperialistische Propaganda erwiesen.   [Weiter]     [RTF-Worddocument]  [PDF-Document]





-- Erklärung der VWBW (Berlin)
Keine Militaristische Propagandashow für
Großdeutschland und seine Kriegseinsatze!


  In einem Land ,von dem nie wieder Krieg ausgehen sollte, dass heute aber 8500 Soldaten im Auslandeinsatz hat und damit zu einem Land geworden ist, dass ,nach dem USA , die meisten Soldaten im Ausland stationiert, findet heute am 20.Juli.2003 am Bendlerblock in Berlin eine öffentliche Gelöbnisfeier statt. Mit diesen Datum will sich die Bundeswehr von den Verbrechen der Wehrmacht distanzieren und sich in die Tradition der Anti- Hitler-Kräfte aus den reihen der Wehrmacht stellen. Doch diese "Widerständler" waren weder antifaschistisch noch demokratisch, sondern von Großmachtchauvinismus und Antisemitismus geprägt. Somit wird auch diesjähriges Gelöbnis zum Ausdruck deutscher Großmachtpolitik und soll nun auch heute in einer bis ins Detail durchdachten Propagandashow stattfinden.


-- Erklärung der VWBW (Europa) zum G8-Gipfel in Evian --
Diese Welt gehört nicht den Raubtieren, die sich treffen, um noch mehr Krieg und Unterdrückung zu planen:
DIE ZUKUNFT GEHÖRT UNS, WENN WIR ES WAGEN, DAFÜR ZU KÄMPFEN!

  Geschützt durch Tausende von Polizisten und umringt von Zehntausenden, die gegen sie sind, werden die Führer der sogenannten G8-Länder sich in Evian treffen. Sie behaupten, es sei ihr Recht und ihre Pflicht, die Zukunft für die Welt und deren Bevölkerung zu bestimmen. Sie behaup-ten, dass es keine andere Zukunft gibt als diejenige, in der Freiheit bedeutet, dass sie "frei" sind, die überwiegende Mehrheit der Menschen auf der ganzen Welt auszubeuten und zu unterdrücken und die Völker der Welt "frei" sind, ihre Opfer zu sein. Selbst wenn sie ihr Möglichstes tun, um ihre wahren Ziele und ihre Rivalität mit Lächeln und Händeschütteln zu verbergen, kann das ganze Gerede ihrer "freie Presse" und anderer PR-Experten nichts an der Tatsache ändern, dass wir nichts anderes als Zeugen einer Versammlung internationaler Gangster werden, die offen und krass planen, den Erdball zu dominieren und ihre Vorherrschaft durch nackte Aggressionskriege durchzusetzen.


Protestiert gegen den Besuch des US-Außenministers Powell in Deutschland!
Kommt zur Demonstration Freitag 16.5.2003 18:00 Uhr Rathausstr./Spreebrücke (Nähe Palast der Republik)

Besatzer sind keine Befreier!
Keine deutsche Beteiligung an der Besatzung
und Ausplünderung des Irak!

Alle imperialistischen Truppen raus aus dem Irak und der ganzen Region!

Am Freitag, dem 16.5.2003 kommt US-Außenminister Colin Powell nach Berlin, um sich mit Bundes-kanzler Schröder und Außenminister Fischer zu treffen. Sie werden vor der Presse von "Demokratie", "Freiheit" und "Frieden" reden, sich die Hände geben und für die Fotografen lächeln, aber hinter ge-schlossenen Türen wird es ganz anders aussehen: Sie werden sich gegenseitig drohen, während sie sich über ihren jeweiligen Anteil an der Kriegsbeute streiten. Powell wird auf der US-Führerschaft (d.h. He-gemonie) bei der Neuordnung des Nahen und Mittleren Ostens bestehen und Schröder und Fischer wer-den von der "zentralen Rolle" der UNO (d.h. gemeinsame Vereinbarungen unter den Großmächten) bei diesem Prozess reden.  [Mehr]

Baut den Kampf weltweit auf!
Leistet Widerstand gegen die US- und britische Besatzung des Irak!
Schülerdemo in Thüringen
  US-Soldaten töten unbewaffnete Demonstranten, während empörte Proteste gegen die US- und britische Besatzung im Irak zunehmen. Bei ihrem Einmarsch in Bagdad haben die US-Marines mit ihrer Vorgehensweise des "Schießt auf alles, was sich bewegt" die Bevölkerung bereits wütend gemacht, als Tausende dieser Handlungsweise zum Opfern gefallen sind. Dazu kommen die trauernde Familien, von denen keine ein "V"-Zeichen zeigte.


Noch höher zielen, der Kampf geht weiter:
Unterdrücker sind keine Befreier!
Besetzung ist keine Befreiung!
  Als die Herrschenden der USA und Großbritanniens gegen den Willen der gewaltigen Mehrheit der Menschen der Welt mit ihrem mörderischen Angriff auf den Irak begannen, prahlten sie damit, dass ihre "Schock und Ehrfurscht"-Bombadierungen den Irak innerhalb weniger Tage zur Aufgabe zwingen würde. Statt dessen erlebten sie entschlossenem und anhaltendem Widerstand auf ihrem ganzen Weg nach Bagdad. .


Noch höher Zielen!
Verstärkt den Kampf gegen diesen ungerechten Krieg!
TAG-X Demonstration in Berlin
Trotz ihrer übermäßig selbstsicheren Pose hören und schauen die Imperialisten und die reaktionären Regimes in aller Welt ganz genau auf das, was die Menschen tun, die diesem ungerechten Krieg entgegentreten – wie sie Widerstand leisten, wen sie beeinflussen und wie sich die öffentliche Me