Kämpft gegen Kriegshetze,

Rassismus und Polizeibrutalität !

WIDERSTAND JETZT !

           Seit dem 4. November ´02 fanden wochenlang Demonstrationen gegen die Räumung des Bauwagenplatzes „BAMBULE“ statt. Mit massiver Polizeigewalt wurde von Anfang an versucht jeglichen Protest zu unterdrücken. Stadtteile wie das Karolinenviertel, Teile des Schanzenviertels und St. Paulis wurden abgeriegelt, die Hamburger Innenstadt faktisch zur demonstrationsfreien Zone erklärt. Die Polizei ging immer wieder brutal mit Schlagstöcken, Wasserwerfern und Räumpanzern gegen unbewaffnete demonstrierende Menschen vor, verhaftete gleich Hunderte auf einmal und verletzte Dutzende. Es wurden protestierenden und auch völlig unbeteiligten Menschen die Köpfe eingeschlagen und Knochen gebrochen.

Gleichzeitig  wurden die Proteste von einer massiven Medienhetze begleitet, worin von „Chaoten und Gewaltdemos“ die Rede ist und Polizisten als Opfer dargestellt werden, die den „ Kopf hinhalten müssten, keine Nerven und kein Privatleben mehr “ hätten.

Doch trotz Polizeibrutalität, Demonstrationsverboten und Medienhetze ließen sich viele Menschen in Hamburg nicht einschüchtern und aus ein paar Hundert wurden Tausende die auf die Straße gingen.

          Abschaffung sozialer und politischer Rechte, oder rassistische Hetze und Abschiebungen und auch Bauwagenplatzräumungen, usw. ... für all das sind nicht allein irgendwelche einzelnen Politiker oder Parteien verantwortlich, weder in Hamburg noch anderswo.

Insbesondere seit Beginn des sogenannten „Krieges gegen den Terrorismus“, haben die Herrschenden in Deutschland die Gelegenheit ergriffen um sich wieder in die vorderste Reihe der Großmächte der Welt zu drängen. Während sie sich das Recht nehmen die Menschen überall auf der Welt zu terrorisieren, zu ermorden und ihre Länder zu besetzen und zu plündern, muss die „Innere Sicherheit“ durchgesetzt, die Gesellschaft für den Krieg fit gemacht werden. Das bedeutet: mehr rassistische und chauvinistische Hetze, mehr Abschiebelager, mehr Polizei, mehr Gefängnisse, mehr Überwachung und Kontrolle. Jeglicher Widerstand, ob er sich nun gegen den Krieg oder gegen den Abbau politischer und sozialer Rechte richtet, soll eingeschüchtert und unterdrückt werden. Und unter welchen Phrasen und Rechtfertigungen dies auch immer geschieht, sie haben immer das selbe Ziel: Die Interessen der Reichen, der Mächtigen und der Minderheit gegenüber den Armen den Schwachen und der Mehrheit durchzusetzen.

          Der Unterschied zwischen den einzelnen Parteien, ob nun im Hamburger Senat oder im Bundestag, ist der zwischen Pest und Cholera. Wir können nicht auf die Hilfe derer hoffen, die solche Verbrechen gegen uns planen, dulden und durchführen. Alle Personen, Gruppen und Organisationen die Kriegshetze, Rassismus und Polizeibrutalität nicht mehr hinnehmen wollen, alle Menschen die nicht zulassen wollen, das unglaubliche Verbrechen in ihrem Namen überall auf der Welt verübt werden, müssen sich zusammenschließen. Gemeinsam müssen wir den Widerstand aufbauen und den notwendigen Kampf führen, um diese reaktionäre Offensive zurückzuschlagen.

  Volkswiderstandsbewegung der Welt (VWBW), Ortsgruppe Hamburg

Kontakt in Hamburg:

Café der Volkswiderstandsbewegung der Welt (HH) in der B5 (Brigittenstr.5),

jeden 3.,4. u. 5. Freitag im Monat ab 18 Uhr        e-mail: wprm_hamburg@yahoo.de